Weil sie sich um die Förderung der Georgischen Sprache verdient gemacht haben, sind zwei Wissenschaftler der Goethe-Universität von der georgischen Präsidentin geehrt worden. Dr. Zakharia Pourtskhvanidze und Vakhtang Elerdashvili sind im LOEWE-Schwerpunkt „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ tätig.

Präsidentin Salome Surabischwili hat insgesamt fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet, die sich um die Förderung der georgischen Sprache und Kultur im In- und Ausland verdient gemacht haben. Zwei von ihnen sind am LOEWE-Schwerpunkt „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ beschäftigt, der seit 2019 läuft. Anlass für die Auszeichnung war der Tag der georgischen Sprache im April.

Zakharia Pourtskhvanidze erhält die Medaille für seinen persönlichen Beitrag zur Förderung der georgischen Sprache und Kultur im Ausland. Er habe „die Erforschung der georgischen Sprache im deutschen Wissenschaftsraum gestärkt“, heißt es in der Begründung. Die Ehrung für ihn soll im Herbst stattfinden. Vakhtang Elerdashvili hat seine Ehrenmedaille bereits erhalten, er wurde für die erfolgreiche Einführung von digitalen Werkzeugen zur georgischen Sprache geehrt.

Das LOEWE-Teilprojekt, das Zakharia Pourtskhvanidze leitet und in dem Vakhtang Elerdashvili tätig ist, trägt den Titel „Minderheiten zwischen Inselbildung und Vernetzung“. Ziel des Projekts ist es, u.a. Verfahren zur KI-gestützten Analyse von sogenannten „underressourced languages“ (unterversorgte Sprachen, z.B. Georgisch) zu entwickelt und zu erproben.