Dr. Claus Meyer (2.v.l.) bei der Verleihung des Lore Zech Preises.

Dr. Claus Meyer vom Institut für Pharmazeutische Biologie ist mit dem Lore Zech Preis der Gesellschaft für Humangenetik (GfH) ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich für eine herausragende Arbeit in der Tumorgenetik vergeben.

Dr. Claus Meyer hat den Preis Ende Mai bei der diesjährigen Tumorgenetischen Arbeitstagung (TGA) in Bad Ischl, Österreich, nach seinem Vortrag entgegen genommen. Er ist Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Rolf Marschalek und arbeitet seit Jahren am DCAL (Diagnostic Center of Acute Leukemia) der Goethe-Universität. Dieses Zentrum diagnostiziert Leukämiefälle weltweit und generiert Patienten-spezifische Marker, die eingesetzt werden, um minimale Resterkrankungen während und nach der Therapie zu überwachen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschaft für Humangenetik auf unsere langjährigen Arbeiten aufmerksam geworden ist und sie mit diesem Preis gewürdigt hat“, so Prof. Rolf Marschalek. Seine Arbeitsgruppe hat in den vergangenen 10 Jahren über 100 Arbeiten zur Leukämie publiziert.

Die wissenschaftliche Arbeit, für die Claus Meyer ausgezeichnet wurde, ist 2018 in dem Nature Journal Leukemia erschienen.

Meyer C et al. (2018). The MLL recombinome of acute leukemias in 2017. Leukemia. 32:273-284.DOI:10.1038/leu.2017.213