+++Fällt aus+++Vortrag von Prof. Susanne Komfort-Hein am 28. Juni

Prof. Susanne Komfort-Hein

+++Der Vortrag von Prof. Susanne Komfort-Hein muss leider ausfallen+++

Passend zu der Ausstellung „Ersehnte Freiheit. Abstraktion in den 1950er Jahren“ wirft ein Vortrag der Literaturwissenschaftlerin Susanne Komfort-Hein von der Goethe-Universität Schlaglichter auf ein enorm vielfältiges und produktives literarisches Feld der frühen Bundesrepublik. Traditionalistische Entwürfe finden sich ebenso wie experimentelle Konzepte zwischen den Künsten und Medien, die den (Wieder-) Anschluss an eine avantgardistische europäische Moderne suchen. Unter anderem wird es um die Gruppe 47 und um Konkrete Poesie gehen sowie, um einige Namen zu nennen, um Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Günter Eich, Theodor W. Adorno, Peter Weiss, Wolfgang Koeppen.

Der Vortrag von Susanne Komfort-Hein, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt, findet statt am Mittwoch, 28. Juni 2017, um 19 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Ersehnte Freiheit. Abstraktion in den 1950er Jahren“ (noch bis 9. Juli 2017) im Museum Giersch der Goethe-Universität. Mit 74 Arbeiten von 20 Künstlern und Künstlerinnen möchte die Ausstellung einen neuen Blick auf die Abstraktion jener Zeit werfen, die für Freiheit stand und dem Selbstverständnis der jungen Bundesrepublik entsprach. Nach der Diktatur des Nationalsozialismus, dem Zweiten Weltkrieg und der Isolation gelang mit ihr der Anschluss an die westliche Avantgarde.

Susanne Komfort-Hein hat Deutsche Philologie, Niederlandistik, Soziologie, Philosophie und Latein an der Universität Kiel studiert. Nach ihrer Promotion 1993 habilitierte sie sich im Jahr 2000 an Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit 2002 ist sie als Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe Universität Frankfurt am Main tätig und hat die Geschäftsführung der Frankfurter Poetikvorlesungen inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Theorien und Methoden der Gegenwartsliteraturforschung, Literatur und Transnationalität, Poetiken des Exils, Literatur und Erinnerungskultur sowie Literatur und Politik.

Karten für 4 Euro gibt es an der Abendkasse. Ohne Anmeldung.

Quelle: Pressemitteilung vom 23. Juni 2017

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