Ginkgo-Zuwachs für den Wissenschaftsgarten

© Erik Redemann
Von links nach rechts: Ayosha Orth (REAG GmbH); Dr. Markus Wiedenmann (Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG); Prof. Dr. Georg Zizka (Wissenschaftliche Leitung Wissenschaftsgarten) ; Peter Koziel (Events & Programs Manager; Susanne Honnef (Goethe-Universität); Andreas Eckel (Goethe-Universität) ; Robert Anton (Technische Leitung des Wissenschaftsgartens und Leiter der Außenanlagen); Claus Wisser; Claudia C. Gotz (ULI Germany); Jürgen Fenk (Landesbank Hessen-Thüringen); © Erik Redemann

Claus Wisser, Alumnus, Freund und Förderer der Goethe-Universität, hat der Goethe-Universität einen Ginkgobaum geschenkt. Er selbst hatte den Baum anlässlich einer Preisverleihung für sein Lebenswerk vom Urban Land Institute Germany (ULI) erhalten. Fürs Gießen sind künftig die Mitarbeiter des Wissenschaftsgarten am Riedberg zuständig. Bei der symbolischen Pflanzung am Montag versprach Unternehmer Wisser (WISAG Gruppe) jedoch: „Ich werde den Ginkgo nun einmal im Jahr besuchen kommen und nachsehen, wie er gewachsen ist.“ Ginkgos (oder auch Ginkos) werden bis zu 1000 Jahre alt und älter und wachsen bis zu 40 Meter hoch.

Claus Wisser begann 1963 ein BWL-Studium an der Goethe-Universität. Um das Studium finanzieren zu können, griff er zu Eimer und Schrubber: Abends oder früh morgens Büros reinigen, tagsüber studieren – das war seine Idee. Nach nur einem Jahr hatte er 20 Angestellte, die im ganzen Rhein-Main-Gebiet Kunden betreuten. Im siebten Semester hängte Wisser sein Studium an den Nagel und widmete sich ganz dem Aufbau seines Unternehmens, das heute eines der führenden Dienstleistungsunternehmen Deutschlands ist. Seiner Universität blieb er dennoch immer verbunden – als großzügiger Spender und Mitglied im Vorstand der Vereinigung der Freunde und Förderer.

Relevante Artikel

Abtauchen in überwältigende Artenvielfalt; Foto: Mohamed El Ghary, Pharao Dive Club; Stefan Wanke, Mathis Preikschardt

Zwischen Wüstensand und Korallenriff

Frankfurter Studierende erforschen das Leben am Roten Meer Im April verließen 19 Studierende der Goethe-Universität für zwei Wochen die Universität,um

Neu im Vorstand der Freunde

Beinahe neun Jahre lang führte Nike von Wersebe die Geschäfte der Freunde und Förderer der Goethe-Universität. Jetzt verstärkt sie den

Hightech mit Herz

Sensortechnologie von MimoSense macht Pflege smarter und menschlicher Die Geschichte des Startups MimoSense zeigt, wie aus Spitzenforschung marktreife Innovationen entstehen

goethe@home-Team: Dawid Mierzwa, Pelin Gül Köse, Stella Schlimmer, Sanja Rocic und Klara Kallouz; Foto: Universitätsklinikum

Goethe@Home – Pflege, die nach Hause kommt

Ambulanter Pflegedienst der Universitätsmedizin verbindet Menschen und Wissen Seit April 2025 bringt der ambulante Pflegedienst goethe@home medizinische Versorgung  direkt in

Öffentliche Veranstaltungen

„So notwendig, so wichtig“

Bei einer Konferenz zum „Landjudentum“ wurde der erste Band des Synagogengedenkbuches Hessen präsentiert. Das Werk befasst sich mit Synagogen und

You cannot copy content of this page