Überall Baustellen: Das Immobilienmanagement setzt sich dafür ein, dass die Kollegen am Campus Bockenheim akzeptable Arbeitsbedingungen haben, obwohl das Senckenberg-Museum erweitert und auf dem Areal des ehemaligen AfE-Turms gebaut wird.

 

Arbeiten auf einem Campus im Umbruch

Sie sind umgeben von Baustellen: Die Kolleginnen und Kollegen, die auf dem Campus Bockenheim ihren Arbeitsplatz haben, können täglich beobachten, wie die Erweiterungsarbeiten beim Senckenberg-Museum vorangehen und was auf dem Areal des ehemaligen AfE-Turms passiert, wo nun das 140 Meter hohe Gebäude »One-Forty-West« errichtet wird. Das Immobilienmanagement der Universität ist regelmäßig in Kontakt mit den anderen Akteuren, um die Belastungen für die Beschäftigten und die Studierenden so weit wie möglich zu minimieren.

Unter anderem per Rundschreiben werden die Nutzer immer aktuell über neue Entwicklungen informiert. »Gerade wird die Bodenplatte des AfE-Turms abgebrochen«, erzählt Jennifer Kratzer, Gruppenleiterin im Serviceteam Bockenheim/ Ginnheim. »Als Lärmschutzmaßnahme wurde von der Baugesellschaft eine Wand von Containern aufgestellt. Erfreulicherweise ist die Lärmbelastung deutlich geringer, als sie anfangs bei der Senckenberg- Baustelle war.«

Trotzdem wurden weitere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Studiumdigitale ist umgezogen in die Varrentrappstraße; der Fachbereich Informatik und Mathematik hat seine Seminarräume in der Robert- Mayer-Straße ins Kellergeschoss verlagert, denn die Baustellenfahrzeuge müssen fast alle am Institutsgebäude vorbeifahren. In den Serverräumen wurde ein Messgerät installiert, das sicherstellen soll, dass die Server nicht womöglich durch Erschütterungen beschädigt werden.

Auch bei Senckenberg laufen die Arbeiten noch weiter. Im März/April sollen zum Beispiel der Umbau der Alten Physik und rund die Hälfte des Jügelbaus abgeschlossen sein – ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. Im Frühjahr werden dann auch die Sammlungsumzüge starten, im Sommer wollen die Senckenberg-Mitarbeiter die Büros in den »neuen« Räumlichkeiten beziehen.

Kleine Verschönerungsmaßnahmen

Ein paar Meter weiter, auf dem eigentlichen Campus Bockenheim, haben die Gärtner und die Hausarbeiter einige Verschönerungsmaßnahmen umgesetzt. Sie haben unter anderem die Büsche rund um die Neue Mensa gestutzt, um einen freien Blick sowohl zu den hinteren Grünflächen als auch auf den Campusplatz hinaus zu ermöglichen. In Stahlkübeln pflanzten die Gärtner und Hausarbeiter Blumen, ebenso im ehemaligen Pusteblumen-Brunnen.

Außerdem wurden die Holzbänke wieder aufgearbeitet und weitere Sitzgelegenheiten aufgestellt. »Wir kümmern uns auch um die Bäume auf dem Campus«, erklärt Robert Anton, der Leiter des Wissenschaftsgartens und der Außenanlagen auf dem Campus Riedberg, dem jetzt auch das Team aus Bockenheim zugeordnet ist. »Immer ist die Rede vom Baumbestand auf dem Campus Westend, aber auch in Bockenheim haben wir einige besondere Exemplare.«

Bei der Terrasse hinter der Neuen Mensa gibt es zum Beispiel einen Mammutbaum sowie eine Paulownia. Von dort aus fällt der Blick auf die nächste Baustelle: Der Umbau des ehemaligen Philosophicums ist so gut wie abgeschlossen, dort geht es nun vor allem noch um die Außenanlagen; die Bewohner der neuen Studierendenapartments sind bereits eingezogen.

Moderne Leichtathletikanlage für Ginnheim

Gebaut wird auch einige hundert Meter weiter auf dem Sportcampus Ginnheim. Auf dem Campusgelände errichtet die Stadt ein so genanntes Integrationsdorf für geflüchtete Menschen. Im Gegenzug wird für das Institut für Hochschulsport eine neue Leichtathletikanlage errichtet. Kugelstoßen, Speer- und Diskuswerfen ist für die Studierenden bereits ab April auf dem neuen Gelände möglich.

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 1.17 der Mitarbeiterzeitung GoetheSpektrum erschienen.