Jedes Jahr wird anhand der Daten aus dem „Web of Science“ eine Liste der weltweit ein Prozent erfolgreichsten Forscher publiziert, gemessen an der Häufigkeit, mit der ihre Arbeiten von anderen Wissenschaftlern zitiert werden. Die Zahl der gelisteten Naturwissenschaftler und Mediziner der Goethe-Universität hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr von drei auf 13 gesteigert.

Auch im Vergleich mit anderen deutschen Universitäten steht die Goethe-Universität hervorragend da: Nur die Universität Heidelberg hat eine dort gelistete Forscherpersönlichkeit mehr. Die Forschungsinstitution in Deutschland mit der größten Anzahl von meist-zitierten Forschern ist die Max-Planck-Gesellschaft mit 76 Nennungen. Insgesamt finden sich 356 Forscher aus deutschen Institutionen auf der Liste, die 6078 Forscher aus 22 verschiedenen Wissenschaftsfeldern umfasst.

Die top-publizierenden Forscher der Goethe-Universität sind der Atmosphärenforscher Joachim Curtius, der Biochemiker Ivan Dikic, die Biologin Stefanie Dimmeler, die Hydrologin Petra Döll, die Pharmakologin Jennifer Dressman, der Geograph Thomas Hickler, der Kardiologe Stefan Hohnloser, der Pharmazeut Stefan Knapp, die Krebsforscherin Sibylle Loibl, der Mediziner Christoph Sarrazin, der Hirnforscher Wolf Singer, der Physiker Ernst Stelzer und der Mediziner Stefan Zeuzem.

Das „Web of Science“ ist eine Plattform für die wissenschaftliche Literaturrecherche. Sie verzeichnet alle wissenschaftlich begutachteten Publikationen und ermittelt auch, wie häufig jede Publikation zitiert wird. Sie wird von der Firma Clarivate Analytics unterhalten.

Liste der meist-zitierten Forscher: https://hcr.clarivate.com/