Foto: Uwe Dettmar

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Haben Vorurteile einen Sinn? In der Entwicklungsgeschichte des Menschen vermutlich schon, um Freund und Feind unterscheiden zu können. Aber in der heutigen globalen, wenn auch komplexeren Welt ist es wichtig zu wissen, warum Vorurteile entstehen und welche Gruppenprozesse dahinterstecken. Die Sozialpsychologie kann seit den 1950er Jahren auf eine Vielzahl von Experimenten verweisen – mit spannenden Ergebnissen. Eines lautet: Je mehr Kontakt Menschen aus unterschiedlichen Gruppen miteinander haben, desto geringer sind auch die Vorurteile.

Dass nicht alle Menschen in Asien gleich aussehen und sich ähnlich verhalten, das wusste ich zwar, aber irgendwie fehlte mir bisher intensiverer Kontakt mit Asiaten, um die gängigen Vorurteile vieler Europäer wirklich zu überwinden. Ein Forschungssemester mit einem vierwöchigen Aufenthalt in China und weiteren zwei Wochen in Japan brachte mich mit Chinesen und Japanern und zudem mit Koreanern, Indern oder Pakistani zusammen.

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So konnte ich unmittelbar erfahren, wie sehr sich die Menschen verschiedener asiatischer Länder, aber auch innerhalb dieser Länder unterscheiden. Ein Beispiel sind die unterschiedlichen Verhaltensweisen von U-Bahn-Nutzern in asiatischen Millionenstädten: Drängen Neueinsteiger in Shanghai oft mit Körpereinsatz in die überfüllte U-Bahn und lassen Aussteigewilligen kaum eine Chance, wäre ein solches Verhalten für Japaner undenkbar.

U-Bahn-Nutzer in Tokio stellen sich brav dort in die Schlange, wo am Bahnsteig der Aus- und Einstieg exakt markiert ist; alle versuchen, beim Wechsel jeglichen Körperkontakt zu vermeiden. Im Gespräch mit Chinesen ist mir übrigens deutlich geworden, dass auch sie oft dem Vorurteil aufsitzen, wir Europäer sähen alle gleich aus und verhielten uns ähnlich. Komisch – oder?

Die gepflegten Vorurteile und ihre verheerenden Folgen

Zunächst einmal sind Vorurteile und schnelles Einsortieren in Schubladen durchaus funktional, d. h., Vorurteile haben einen Sinn. Aus der entwicklungsgeschichtlichen Perspektive betrachtet, war es überlebenswichtig und damit von Vorteil, gefährlich und ungefährlich, Freund und Feind voneinander unterscheiden zu können. Über tausende von Jahren haben diejenigen überlebt und ihr Erbgut weitergegeben, die sehr schnell erkannten, wem sie vertrauen konnten (das waren in der Regel die Angehörigen des eigenen Stammes oder der eigenen Großfamilie) und wem eher nicht (meist Angehörige anderer Gruppen).

Aus der Entwicklungspsychologie wissen wir: Vorurteile bilden sich im Alter von etwa drei Jahren, Kinder im Alter zwischen fünf und sieben setzen sich schon für ihre Gruppe ein und grenzen andere aus. Auch Erwachsenen helfen in der modernen Welt Vorurteile, um mit der Vielzahl an Informationen effizient umgehen zu können – ja sie ermöglichen uns, in einer extrem komplexen Welt den Überblick zu bewahren und Entscheidungen in alltäglichen Situationen zu treffen.

Ein kleines Beispiel: Wenn Sie am Bahnhof ganz schnell entscheiden müssen, ob Sie in einen Zug einsteigen, fragen Sie in Deutschland lieber jemanden, den Sie für einen Deutschen halten, und wenn Sie zu Besuch in Rom sind lieber jemanden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit Italiener ist. Dabei kann es natürlich sein, dass Sie in Rom eine asiatisch aussehende Person nicht fragen, obwohl diese in der Stadt geboren ist und sich dort bestens auskennt.

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Laut Duden ist das Wort »Vorurteil« überwiegend negativ belegt: »eine ohne Prüfung der objektiven Tatsachen voreilig gefasste oder übernommene, meist von feindseligen Gefühlen gegenüber jemanden oder etwas geprägte Meinung«. Vorurteile richten sich im Alltag besonders gegen bestimmte Gruppen. So konnte der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner mit seinen Kollegen in einer Reihe von insgesamt 13 Experimenten zeigen, dass Menschen mit ausländischem Namen, Kopftuch oder mit Akzent in der Sprache in Deutschland systematisch benachteiligt werden.

In einem Experiment meldete sich eine Person auf eine Wohnungsannonce, um einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung auszumachen. Stellte sie sich mit dem Namen Peter Meier vor, bekam sie signifikant häufiger einen Termin als unter dem Namen Mustafa Öztürk, dann war die Wohnung meist schon vergeben. Ein Blick in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts macht deutlich, wie Vorurteile und damit Diskriminierung entstehen und wozu diese führen können.

Dass Juden zum Objekt des Hasses wurden, hatte ja keine evolutionsbiologischen Hintergründe, sondern wurde durch die Nazipropaganda gezielt ausgelöst. In den 1970er und 1980er Jahren richteten sich viele Vorurteile gegen »Gastarbeiter«, heute sind Italiener, Portugiesen oder Griechen gut integriert; differenzierter ist die Situation der fast drei Millionen Türken in Deutschland, was auch mit einem fehlenden Integrationsgesetz zu tun hat.

In den 1990er Jahren richteten sich die Vorurteile gegen die in großer Zahl nach Deutschland gekommenen russischen Spätaussiedler, die meisten sind mittlerweile in der deutschen Gesellschaft angekommen. Dann folgte Mitte der 1990er Jahre der Zustrom von Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten im ehemaligen Jugoslawien, es waren ungefähr so viele Hilfesuchende, wie 2015 nach Deutschland kamen. Inzwischen sind diese Geflüchteten entweder wieder nach Kroatien, Serbien oder Bosnien zurückgekehrt, oder sie sind in Deutschland geblieben, wo die meisten sich beruflich und gesellschaftlich integriert haben.

Die 1990er Jahre waren geprägt von ausländerfeindlichen, meist rechtsextremistisch motivierten Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und Wohnhäuser von Türken: September 1991 Hoyerswerda, August 1992 Rostock-Lichtenhagen, November 1992 Mölln mit drei Toten, Mai 1993 Solingen mit fünf Opfern. Heute leben in Deutschland etwa 16 Millionen Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind oder deren Eltern ausländische Wurzeln haben.

Ohne diese Zugereisten hätten unsere Sozial- und Rentensysteme bereits heute massive Probleme. Ohne ausländische Beschäftigte können wir schon seit einigen Jahren den Bedarf an Arbeitskräften insbesondere im Gesundheits- und Pflegesektor und in einigen industrienahen Branchen nicht decken. Warum tun wir uns so schwer, unsere Vorurteile über Bord zu werfen und Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund ohne Vorurteile zu begegnen? Schauen wir uns zwei Theorien an, die erklären, wie Vorurteile gegenüber anderen Gruppen entstehen.

Überwindung von Feindseligkeiten nach Muzafer Sherif: Gemeinsames Ziel bringt verschiedene Gruppen zusammen

Muzafer Sherif (1906 –1988), kurdischer Sozialpsychologe, der zu den Begründern und führenden Wissenschaftlern seines Fachs gehörte und in den USA lebte, war einer der Ersten, der für Vorurteile nicht mehr nur individuelle Gründe verantwortlich machte, er sah situationale Einflüsse als ganz wesentlich an. Mit seinem Team führte er in den 1950er Jahren in den USA die mittlerweile klassischen Ferienlagerstudien durch.

Diese Studien folgten alle demselben Muster: Etwa elfjährige Jungen der weißen amerikanischen Mittelschicht besuchten ein Ferienlager, ohne zu wissen, dass es sich um ein Experiment handelte. In der ersten Phase gab es eine Reihe von Aktivitäten, bei denen die Jungen Freundschaften knüpften. Diese Freundschaften wurden in der zweiten Phase auseinandergerissen und zwei Gruppen gebildet. In dieser Phase kam es bereits zu ersten Anzeichen von Vorurteilen gegenüber der jeweils anderen Gruppe.

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In der dritten Phase veranstalteten die Gruppen Wettkämpfe (z. B. Tauziehen), bei denen nur die Gewinner Preise erhielten. In dieser Phase kam es auch außerhalb der Wettbewerbe teilweise zu massiven Vorurteilen und Feindseligkeiten. So stahlen die Gruppen sich gegenseitig Fahnen und andere Symbole, beschimpften sich und bewarfen sich mit Essen. In dem dritten Ferienlager mit anderen Jungen stellte Sherif nach den ersten Phasen mit Wettbewerben und Feindseligkeiten übergeordnete Ziele in den Mittelpunkt, die nur durch das Zusammenwirken beider Gruppen gelingen konnten.

So blieb der Lkw stecken, der das Essen bringen sollte, und es brauchte die Anstrengung beider Gruppen, den Lkw ins Camp zu schieben. Gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen, um Lebensmittel zu bekommen, war für alle Beteiligten entscheidender, als Konflikte zwischen den Gruppen auszutragen. Aus diesen Studien leitete Sherif (1966) die Theorie des realistischen Gruppenkonflikts ab: Danach sind die Beziehungen zwischen Gruppen immer abhängig davon, ob sie divergierende oder kompatible Ziele verfolgen.

Wie von Gruppen als wichtig anerkannte, übergeordnete Ziele zugunsten der Eigeninteressen wieder fallen gelassen werden, lässt sich im politischen Alltag immer wieder beobachten, hier seien nur die (Vor-)Wahlkampfzeit und die zunehmend kontroverse Diskussion über die Flüchtlingspolitik innerhalb der Großen Koalition genannt. Vorurteile entstehen oft, wenn Konflikte und Konkurrenzgefühle im Spiel sind.

Solange wir in Deutschland Aussagen von Politikern – in den letzten Jahren insbesondere von AfD, aber auch von etablierten konservativen Parteien – hören, dass »das Boot voll ist« und »die Ausländer uns Wohnungen oder Arbeitsplätze wegnehmen «, ist es schwer, Vorurteile abzubauen.

Mit Sherifs Theorie lässt sich das gut erklären. Politiker, Medien, aber auch Wissenschaftler müssen verantwortungsvoll mit ihrem Wissen und den zur Verfügung stehenden Fakten umgehen, damit die deutsche Mehrheitsgesellschaft Ausländer nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung wahrnimmt.

Studie von Henri Tajfel: Bedürfnis nach positiver sozialer Identität wirkt sich meist negativ aus

Der aus Polen stammende, britisch-jüdische Sozialpsychologe Henri Tajfel (1919 –1982) und seine Mitarbeiter stellten Sherifs Theorie infrage, dass nicht zu vereinbarende Ziele eine notwendige Bedingung für Feindseligkeit zwischen Gruppen sind. Schon in der zweiten Phase von Sherifs Studien war es offensichtlich zu ersten Feindseligkeiten gekommen – ohne jegliche materielle Ressourcenbegrenzung. Tajfel nahm daher an, dass schon die reine Kategorisierung in Gruppen eine Bevorzugung der eigenen und Abwertung der anderen Gruppen auslösen könnte.

Zur Überprüfung dieser Hypothese führten Tajfel, Billig, Bundy und Flament 1971 die sogenannten »Minimal Group Studies« durch. Dabei wurden die Versuchspersonen – wiederum elfjährige Jungen – einer von zwei Gruppen zugewiesen. Die Teilnehmer sahen eine Punktwolke, sie sollten die Anzahl der Punkte schätzen und wurden dann in vermeintliche »Überschätzer« und »Unterschätzer« eingeteilt.

Danach konnten die Teilnehmer individuell Punkte oder kleine Geldbeträge verteilen – entweder an ein (anonymes) Mitglied der eigenen oder an ein unbekanntes Mitglied der anderen Gruppe. In diesen Zuteilungen kam es zu folgendem Phänomen: Die Teilnehmer verteilten oft den Geldbetrag nicht nur nicht fair, sondern sie bevorzugten meistens das Mitglied der eigenen Gruppe. Ihnen war dabei wichtiger, dass das Mitglied der eigenen Gruppe mehr als das der anderen Gruppe bekam – selbst wenn dabei auf einen absolut höheren Geldbetrag verzichtet wurde.

Tajfel und Turner 1979 entwickelten aus diesen und weiteren Experimenten die Theorie der sozialen Identität. Diese besteht zunächst aus drei einfachen Grundannahmen: (1) Individuen streben nach einem positiven Selbstkonzept. (2) Ein Teil des Selbstkonzeptes, die personale Identität, beschreibt die individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften der Person. Ein anderer Teil ergibt sich aus der sozialen Identität, das heißt den Eigenschaften und Fähigkeiten der Gruppen, in denen die Person Mitglied ist.

(3) Um eine positive soziale Identität aufzubauen und zu erhalten, streben Personen nach einer positiven Differenzierung der eigenen Gruppe(n) von den Gruppen, in denen man nicht Mitglied ist. Das Streben nach positiver sozialer Identität muss nicht unbedingt Vorurteile und Feindseligkeiten nach sich ziehen –, aber dies ist leider der Regelfall. Im Wesentlichen stützen die Befunde, dass sich das Bedürfnis nach positiver sozialer Identität und Selbstwert negativ auswirkt und sich in Form einer stärkeren Diskriminierung zwischen den Gruppen äußert.

Zahlreiche Untersuchungen zeigen: Kontakte fördern Abbau von Vorurteilen

Können Menschen miteinander in Kontakt kommen, so dass sie ihre Vorurteile abbauen und sich als Mitglieder einer Gruppe fühlen und nicht mehr zwischen »uns« und »denen da« unterscheiden? Der US-amerikanische Sozialpsychologe Gordon Allport (1897 –1967) war 1954 einer der Ersten, der die Hypothese entwickelte, dass sich Kontakte zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Gruppen positiv auf ihre Einstellungen zueinander auswirken könnten.

Die beiden amerikanischen Psychologen Thomas F. Pettigrew und Linda R. Tropp fanden 2006 in ihrer groß angelegten Meta-Analyse auf der Basis von über 500 Studien mit 250 000 Teilnehmern einen sehr robusten Zusammenhang zwischen Kontakt und Vorurteilen: Je mehr Kontakt, desto geringer sind die Vorurteile. Warum wirkt sich Kontakt positiv aus und reduziert Vorurteile? Pettigrew und Tropp sind dieser Frage 2008 in einer weiteren Meta-Analyse nachgegangen, in der sie die vermittelnden Prozesse untersucht haben, in denen Kontakt in positivere Einstellungen überführt wird.

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Die Meta-Analyse zeigte, dass es vor allem gesteigerte Empathie ist, die diese Prozesse positiv beschleunigt. Auch der Abbau von Ängstlichkeit gegenüber der anderen Gruppe spielt eine Rolle, wirkt sich aber schwächer als die Empathie aus. Eine wesentlich geringere, aber doch signifikante Rolle nimmt das steigende Wissen über die andere Gruppe ein, das hatte Allport vor seinen Experimenten anders eingeschätzt.

Wir selbst (van Dick et al., 2004) haben in einer Serie von Studien einen weiteren vermittelnden Faktor, die wahrgenommene Bedeutsamkeit des Kontaktes, untersucht und zwischen entfernteren Kontaktmöglichkeiten und näheren Kontakterfahrungen unterschieden. In diesen Studien zeigen wir, dass die Möglichkeit, auch entfernte Kontakte einzugehen (zum Beispiel in der Wohnumgebung oder an Arbeitsplatz / Schule), dabei hilft, auch nähere Kontakte im Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen.

Je mehr Freunde und Bekannte jemand aus anderen Gruppen hat, desto stärker wird die Wichtigkeit dieser Kontakte wahrgenommen. Und schließlich führt die wahrgenommene Wichtigkeit dieser Kontakte dazu, Vorurteile zu reduzieren.

Studie von Wagner und van Dick: Je höher der Ausländeranteil, umso geringer die negativen Effekte

Außerdem konnten wir zeigen (Wagner, van Dick, Pettigrew & Christ, 2003): Eine unterschiedliche Kontaktintensität erklärt, warum in Ostdeutschland Vorurteile stärker gepflegt werden. Nach den Ergebnissen von van Dick et al. (2004) und Wagner et al. (2003) ist ein höherer Ausländeranteil die Voraussetzung für Kontakte und damit für positive interethnische Beziehungen, diese Situation ist in Teilen Ostdeutschlands nicht gegeben.

blog_wir-und-die-da_autorWagner et al. (2006) haben schließlich untersucht, ob es einen Grenzwert gibt, über den hinaus eine weitere Zunahme ethnischer Minoritäten keine positiven Effekte oder sogar negative Effekte nach sich zieht. In aufwendigen Mehrebenen-Analysen zeigen sie anhand repräsentativer Befragungen der deutschen Bevölkerung, dass dem nicht so ist: Je größer der Ausländeranteil im jeweiligen Wohnbezirk ist (auch über 15 oder 20 Prozent hinaus), umso mehr Kontakte gibt es und umso geringere Vorurteile werden von den Befragten genannt.

Die Geflüchteten, die im letzten und in diesem Jahr zu uns kamen, und auch die Arbeitsmigranten, die wir seit dem Zweiten Weltkrieg ununterbrochen aufgenommen haben, bieten Chancen für unsere bundesdeutsche Gesellschaft: Sie helfen uns am Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen. Sie können uns auch toleranter stimmen – durch unmittelbar persönliche Erfahrungen. Berichte aus kleineren Gemeinden mit rückläufiger Einwohnerzahl sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland zeigen, dass dies gelingen kann.

Wenn durch Zuzug von ein oder zwei Flüchtlingsfamilien die Zwergschule überleben kann oder der Tante-Emma-Laden nicht schließen muss, sehen die Menschen unmittelbare Vorteile. Und auch der großen Zahl ehrenamtlicher Helfer in der »Flüchtlingskrise « bietet sich die Chance, durch persönliche Erfahrungen reicher zu werden – an Einsicht, Erfahrung und Empathie!