Nachbericht: Deutsche Hochschulmeisterschaften 2023 in Frankfurt

Am 8. Februar 2023 fanden in Frankfurt-Kalbach die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) statt. Anne Mayer vom Zentrum für Hochschulsport Frankfurt fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Ab 11 Uhr trudelten sie endlich wieder ein, die studentischen Leichtathlet*innen, die aus ganz Deutschland angereist waren. Das letzte Mal 2020, konnten nun endlich wieder die Startunterlagen in Frankfurt-Kalbach ausgegeben und Platzkarten abgegeben werden. Los ging es um 13 Uhr mit dem 60m Vorlauf und dem Stabhochsprung der Männer. Parallel dazu fanden bei den Frauen der Dreisprung und das Kugelstoßen statt. Für das 60m Finale qualifizieren konnten sich unter anderem WM-Sieger Steven Müller (Uni Kassel) und aus Frankfurt Elias Goer, Philip Hennemuth und Daniel Borchardt. Bei den im Anschluss stattfindenden 60m Damen Vorläufen konnte sich die zweimalige U20 WM Bronzegewinnerin Chantal Butzek (Uni Paderborn) fürs Finale qualifizieren. Zu ihren Gegnerinnen in diesem zählte unter anderem die U20 EM Silbergewinnerin Antonia Dellert (TH Aschaffenburg).

Im Anschluss an die Kurzsprintvorläufe folgte der Langsprintwettkampf über die 400m. Bei den Herren setzte sich U23 Bronzegewinner Johannes Nortmeyer (Uni Mainz) gegen die Konkurrenz durch, bei den Frauen Hanna Render (Uni Stuttgart). Mit einem Blick in die anderen Disziplinen konnten zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten DHM Gewinnerinnen gekürt werden, Katja Seng (HS RheinMain) im Kugelstoßen und Nathalie Buschung (HS Kaiserslautern) im Dreisprung. Parallel zum anschließenden Weitsprung und Kugelstoßen der Männer, machten sich die Finalist*innen der 60m Vorläufe für das Finale bereit. Die Aufregung stieg und zum Startschuss herrschte absolute Ruhe in der Halle, die nach dem Start durch tosenden Applaus und Anfeuerungsrufe der Zuschauenden unterbrochen wurde. Den Titel “Deutsche Hochschulmeister*in” holten sich am Ende Philipp Corucle (Uni Hohenheim) und Antonia Dellert (TH Aschaffenburg). Auf Platz zwei lief Elias Goer von der Uni Frankfurt.

Im Anschluss an die Kurzsprintvorläufe folgte der Langsprintwettkampf über die 400m. Bei den Herren setzte sich U23 Bronzegewinner Johannes Nortmeyer (Uni Mainz) gegen die Konkurrenz durch, bei den Frauen Hanna Render (Uni Stuttgart). Mit einem Blick in die anderen Disziplinen konnten zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten DHM Gewinnerinnen gekürt werden, Katja Seng (HS RheinMain) im Kugelstoßen und Nathalie Buschung (HS Kaiserslautern) im Dreisprung. Parallel zum anschließenden Weitsprung und Kugelstoßen der Männer, machten sich die Finalist*innen der 60m Vorläufe für das Finale bereit. Die Aufregung stieg und zum Startschuss herrschte absolute Ruhe in der Halle, die nach dem Start durch tosenden Applaus und Anfeuerungsrufe der Zuschauenden unterbrochen wurde. Den Titel “Deutsche Hochschulmeister*in” holten sich am Ende Philipp Corucle (Uni Hohenheim) und Antonia Dellert (TH Aschaffenburg). Auf Platz zwei lief Elias Goer von der Uni Frankfurt.

Der mit den meisten Teilnehmer*innen besetzte 60m Sprint war nun also entschieden und eine neue Disziplin betrat den Wettkampfort, der Hochsprung. Den ersten Platz erarbeiteten sich hier Blessing Enatoh (TU Berlin) und Alexander Bai (HAW Hamburg). Als besondere Ehre und Highlight der Veranstaltung übergab Olympiasiegerin Heike Henkel die Urkunden und auch im Hochsprung der Herren stand nun ein Gewinner fest, Dennis Schober (Uni Hannover), mit einer Höhe von 5,1 Metern.

Getreu dem Motto “nach dem Lauf ist vor dem Lauf” stand jedoch während des Hochsprungs die Laufbahn nicht leer und so machten sich die (Lang-)Sprint- und Mittelstreckenläufer*innen für 200, 800, 1500 und 3000 Meter bereit – begleitet vom Weit- und Stabhochsprungwettbewerb der Frauen.

Über einen Sieg freuten sich hier in den Laufdisziplinen Philip Hennemuth (200m, Uni Frankfurt), Marc Tortell (800m, HS RheinMain), Marco Sietmann (1500m, Uni Münster) und Kilian Schreiner (TH Mittelhessen). Als Siegerin von der Tartanbahn gingen außerdem Elisa Lechleitner (200m, Uni Stuttgart), Nele Weßel (800m, HöMS Wiesbaden) und Nele Weikel (3000m, Uni Paderborn). Die ausbleibenden Sprungdisziplinen bei den Damen entschieden U20 WM Siegerin Lea-Jasmin Riecke (Weitsprung, HS Magdeburg-Stendal) und Clara Rentz (Stabhochsprung, Uni Düsseldorf) für sich.

Im letzten Drittel des Wettkampftages angekommen standen noch die Wettkämpfe der 60m Hürdenspringer*innen, des Dreisprungs der Herren und die Staffeln aus. Trotz der fortgeschrittenen Stunde war die Halle noch voller Leben und immer noch viele Zuschauer*innen zugegen. Ideale Bedingungen also, um die verbliebenen Athlet*innen nochmal richtig anzufeuern und Stimmung zu machen. Und so sicherte sich Luka Herden (Uni Münster), mit fast einem halben Meter Abstand zu Platz zwei, den Titel im Weitsprung. Nach einem spannenden Vorlauf und nur 0.04 Sekunden vor der Zweitplatzierten Viktoria Müller (HS Koblenz), gewann Marlene Meier (Fresenius Hochschule Köln) die 60m Hürden bei den Frauen. Tim Eikermann siegte in dieser Disziplin bei den Herren (DSHS Köln).

Die letzten Meter des Abends sprinteten die Staffeln. Bei der sogenannten “Schwedenstaffel” liefen die weiblichen Teams 200m – 400m – 200m und die männlichen 800m – 200m – 200m – 400m. Sieger der Schwedenstaffel der Herren wurde das Team der Wettkampfgemeinschaft Gießen, bei den Damen liefen die drei Läuferinnen der Uni Stuttgart am schnellsten.

Ein langer Wettkampftag ging zu Ende und trotz des eng getakteten Zeitplans konnten die letzten Läufer pünktlich an den Start gehen. Dies ist vor allem dem eng zusammenarbeitenden Organisationsteam zu verdanken, dass vorrangig aus dem adh, der Eintracht Frankfurt und dem Hochschulsportteam der Goethe-Universität Frankfurt bestand – unterstützt durch die Stadt Frankfurt und den vor Ort anwesenden Hallenwarten sowie den Schülerinnen und Schülern des Burggymnasiums, die sich um die Verpflegung kümmerten.

Autorin: Anne Mayer, Zentrum für Hochschulsport Frankfurt

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