Professor Dr. Ivan Dikic, Institut für Biochemie II und Buchmann Institute for Molecular Life Sciences (BMLS); Foto: Dettmar

Professor Dr. Ivan Dikic,
Institut für Biochemie II und Buchmann Institute for Molecular Life Sciences (BMLS); Foto: Dettmar

Woran forschen Sie?

Wir untersuchen die molekulare Basis des Lebens, verschiedener Krankheitsentwicklungen und -verläufe. Insbesondere gilt unser Interesse dem Protein Ubiquitin, welches eine Vielzahl an zellularen Prozessen steuert.

Was fasziniert Sie an der Goethe-Universität?

Sie ist eine hochmoderne Universität mit genügend Flexibilität, um international erfolgreiche Wissenschaftler anzulocken. Da auch die Stadt Frankfurt sehr weltoffen ist, ist sie zudem eine beliebte Anlaufstelle für internationale Nachwuchswissenschaftler mit prestigeträchtigen Stipendien.

Wo sehen Sie den gesellschaftlichen Nutzen Ihrer Forschung?

Wir stellen das Grundwissen bereit, welches sowohl die Basis der Diagnostik und Therapeutik bildet als auch für deren Weiterentwicklung nötig ist.

Welche Vorbilder haben Sie inspiriert?

Max Perutz. Er hat meine Entscheidung, von der klinischen Medizin in das Feld der molekularen Biomedizin zu wechseln, stark beeinflusst.

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit anderen Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten bei Ihrer Forschung?

Sie spielt eine sehr wichtige Rolle. Gerade da die Wissenschaft immer interdisziplinärer wird. Wir hegen beispielsweise langjährige Kollaborationen mit den Gruppen von Volker Dötsch und Hubert Serve. Und natürlich haben wir auch weltweite Kollaborationen mit Forschungsgruppen aus der EU, den USA, Australien und Japan. Dies ist die perfekte Plattform, um verschiedene Herangehensweisen zu testen und insgesamt die Qualität in und den Spaß an der Forschung zu erhöhen.

Wie wichtig ist Ihnen das Bild Ihrer Wissenschaft in der Öffentlichkeit?

Es ist sehr wichtig, dass Wissenschaftler ihre Forschung der breiten Öffentlichkeit in einer allgemein verständlichen Art erklären und damit zugänglich machen. Daher unterstütze ich auch Aktionen wie »Science meets Art« oder »It is never too early«. Letzteres ist ein Programm das Kindergartenkindern und Schülern die Möglichkeit gibt, unser Institut zu besuchen und mehr über die Wissenschaft und die dort arbeitenden Menschen zu erfahren.

Haben Sie einen Lieblingsort auf einem der Campi der Goethe-Universität?

Ich mag die Promenade entlang des Mains sehr gerne, welche direkt an das Gelände der Uniklinik anschließt. Beeindruckend finde ich auch das Zentrum des Campus Westend, welcher ganz klar einer der schönsten Campi Deutschlands ist.

Goethe, Deine Forscher
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Frankfurt im Portrait

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