Runder Tisch Berufsausbildung – Kanzler lädt zur ersten Unikonferenz zur beruflichen Ausbildung

Am 26. Februar lud der Kanzler der Goethe-Universität, Dr. Ulrich Breuer, zur ersten uniweiten Konferenz in der beruflichen Ausbildung ein. In Zeiten des Fachkräftemangels spielt die berufliche Ausbildung auch an der Goethe-Universität eine entscheidende Rolle, um ausreichend Nachwuchskräfte zu erhalten: „Wir müssen uns bewusst darüber sein, dass wir in der Zukunft mehr Fachkräfte aus den eigenen Reihen brauchen. Der Arbeitsmarkt ist im Wandel und wir müssen als Arbeitgeber unsere Anstrengungen intensivieren, um unsere Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten“, betonte Kanzler Dr. Breuer in seinem Impuls.

Die von der Stabsstelle Ausbildung mit organisierte Veranstaltung sollte die Kolleginnen und Kollegen einladen, gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit der beruflichen Ausbildung mitzuwirken. In Kleingruppen zu verschiedenen Fragestellungen rund um die berufliche Ausbildung erarbeiteten die Teilnehmenden Anregungen, Ideen und Lösungsansätze. So ist den Beschäftigten der Universität die stärkere Positionierung als Arbeitgeber in der Region besonders wichtig. Aber auch Themen wie Inklusion und flexiblere Rekrutierungsprozesse sind Aspekte, die bei der Anwerbung neuer Auszubildender und dual Studierender eine wichtige Rolle spielen.

„Wir haben in den letzten zwei Jahren bereits viele Projekte und Prozesse angestoßen. Aber ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Kolleginnen und Kollegen heute einmal mehr zeigen, wie wichtig ihnen die berufliche Ausbildung an der Goethe-Universität ist“, sagt Niklas Sujan, Mitarbeiter für strategische Ausbildungsplanung an der Universität.

Im Anschluss hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, die Ergebnisse der anderen Gruppen im Rahmen eines Marktplatzes näher zu betrachten und weitere Ideen zu notieren. „Es ist sehr schön, dass wir uns auf den Weg machen, der beruflichen Ausbildung einen höheren Stellenwert beizumessen“, sagt eine Teilnehmerin beim Marktplatz.

In seiner Abschlussvision erklärte der Kanzler den Teilnehmenden die weiteren Schritte und versprach, den Beteiligungsprozess aktiv zu gestalten und alle Beschäftigten der Universität auf dem Laufenden zu halten.

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