Das Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) leistet hervorragende Arbeit – etwa in der Drittmitteleinwerbung, der Breite der Forschung wie auch in der Zahl an Partnerschaften. Dies befindet ein Expertengremium nach der Begehung des Zentrums Ende 2023. Auf die Aufforderung des Gremiums, seine Arbeit an der Goethe-Universität noch bekannter machen, reagiert das ZIAF mit dem Aktionsmonat „Afrikabild in den deutschen Medien und die Rolle der Wissenschaft“ im Juli 2024. Gezeigt wird unter anderem die Wanderausstellung „Vergessene Welten und blinde Flecken. Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“.
Das Zentrum für Hochschulsport gehört seit Januar zu den zentralen Betriebseinheiten der Goethe-Universität; bislang war es dem Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften zugeordnet. Mit der erweiterten Aufgabe startet das Zentrum auch neue Initiativen – wie etwa die Sensibilisierungsreihe zum Thema Depression, das Studierendengesundheitsprojekt „healthYgoethe“, eine Beachliga in den Semesterferien sowie das Projekt „Campus Beleben“ mit Sportangeboten während der Orientierungs- und Vorlesungswoche im Wintersemester auf dem Campus Westend.
Das DFG-Projekt „Edition Hitlerreden 1933–1945“ des Frankfurter Historikers Prof. Christoph Cornelißen und seines Teams startet. Es macht die Reden Adolf Hitlers als Text und Audiodatei wissenschaftlich ediert neu und umfassender zugänglich.
Die Psychosozialberatung des Studierendenwerks Frankfurt am Main wird zehn Jahre alt. Die Anlaufstelle für Studierende auf dem Campus Westend hat zwischen 2014 und 2023 mehr als 4.000 Studierende beraten und ca. 14 000 Gespräche in Beratungsterminen und offenen Sprechstunden geführt.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt knapp 2 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Fachinformationsdienste (FID) Afrikastudien und Darstellende Kunst der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (UB JCS). Damit verfügt die Bibliothek weiterhin über sechs FID – das sind die Afrikastudien, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Biodiversitätsforschung, Darstellende Kunst, Jüdische Studien sowie Linguistik.
Noch bis zum 17. Februar zeigt die Ausstellung „Poser pour la Liberté / Standing for Freedom“ im I.G. Farben-Haus 15 Lebenswege von Forschenden und ihren Gastgeber*innen im Exil. Die Fotos entstammen dem preisgekrönten Fotoprojekt RESTRICA (Einblicke in das erzwungene wissenschaftliche Exil in Vergangenheit und Gegenwart), initiiert von der Politologin Pascale Laborier mit dem französischen Fotografen Pierre-Jérôme Adjedj.
Die Event Horizon Telescope (EHT)-Kollaboration, an der auch theoretische Physiker*innen der Goethe-Universität beteiligt sind, hat neue Bilder vom Schwarzen Loch M87* im Zentrum der Galaxie Messier 87 veröffentlicht; Prof. Luciano Rezzolla und sein Team an der Goethe-Universität trugen theoretische Berechnungen zur Interpretation der Radioastronomie-Daten bei. Die neuen Bilder zeigen auf dem ersten Bild von M87* von 2017 einen Ring, der den „Schatten des Schwarzen Lochs“ umgibt.
Ergebnisse einer präklinischen Studie der Goethe-Universität lassen mittelfristig auf neue Behandlungsoptionen von Eierstockkrebs hoffen: Forscher*innen der Universität haben einen mRNA-Wirkstoff entwickelt, mit dem die Tumorzellen von Eierstockkrebs ein Protein wieder herstellen, das eine unkontrollierte Vermehrung der Tumorzellen verhindert oder sie abtötet.
Die Chaincourt Theatre Company bringt mit „Fahrenheit 451“ einen Romanklassiker auf die Bühne.
Die drei Semesterabschlusskonzerte des Collegium Musicum präsentieren große Musikwerke wie Bachs „Johannes-Passion“ und die „Romantische“ von Anton Bruckner.
Klement Tockner, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und Professor für Ökosystemwissenschaften an der Goethe-Universität, wird vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in den Wissenschaftsrat berufen. Der international führende Gewässerökologe berät nun für eine Laufzeit von drei Jahren die Bundesregierung und die Regierungen der Länder.
16 Institutionen aus dem Großraum Frankfurt/Rhein-Main haben sich im Römer der Stadt Frankfurt zu einem neuen Wissenschaftsnetzwerk namens „Frankfurt Alliance“ zusammengeschlossen. Die künftige Zusammenarbeit in der Allianz wurde mit der Unterzeichnung eines „Memorandum of Understanding“ besiegelt.
Das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Förderlinie „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ geförderte Projekt „Digital Teaching and Learning Lab“ (DigiTeLL) der Goethe-Universität wird über Juli 2024 hinaus bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Die ursprüngliche Fördersumme von rund 4,2 Mio. Euro wurde um Fördermittel i. H. v. 1,8 Mio. Euro erweitert.
Mit insgesamt zwei Forschungsverbünden geht die Goethe-Universität in die nächste Runde des mehrstufigen Wettbewerbs „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“. Die Clusterinitiative SCALE, die Zellstrukturen erforscht, darf laut Bekanntgabe der Deutschen Forschungsgemeinschaft im August 2024 einen Vollantrag stellen. Der bestehende Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute (CPI) zu Herz- und Lungenforschung wird ebenfalls einen Vollantrag stellen. Forschende der Goethe-Universität sind zudem an zwei erfolgreichen Projektskizzen der Universitäten Darmstadt, Gießen und Marburg beteiligt.
Vor 10 Jahren, am 2. Februar 2014, wurde ein legendäres Gebäude des Bockenheimer Campus, der AfE-Turm, gesprengt. Er beherbergte die Büros und Seminarräume der Fachbereiche Gesellschaftswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Soziologie.
Auf dem Neujahrsempfang für die internationale Forschungsgemeinschaft der Goethe-Universität treffen internationale (Jung)Wissenschaftler*innen zusammen.
Zwei theoretische Physiker der Goethe-Universität Frankfurt haben eine neue Lösung der Allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins gefunden, der zufolge Gravasterne aufgebaut sein könnten wie eine russische Matrjoschka-Puppe.
Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben erstmalig die räumlichen Verbreitungsmuster von Kriebelmücken in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen modelliert.
Die Goethe-Universität ist den DEAL-Verträgen beigetreten: Damit hat sie hat einen bedeutenden Schritt zur Förderung des offenen Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur über eine Publikation im Open Access getan – wie etwa zu Tausenden wissenschaftlichen Zeitschriften aus allen Fachgebieten. Gleichzeitig können eigene Artikel in diesen Zeitschriften Open Access publiziert werden.
Bereits zum vierten Mal findet die „Kurswechsel online – Career Conference for Female Early Career Researchers“ statt. „Kurswechsel“ ist eine Kooperation der Goethe-Universität, vertreten durch GRADE, kurz für: die Goethe Research Academy for Early Career Researchers, das Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität sowie Mentoring Hessen, ein Verbundprojekt der hessischen Hochschulen. Erstmalig wird sie vom Büro für Chancengerechtigkeit als Kooperationsveranstaltung des RMU-Verbundes organisiert.
Die Goethe-Universität hat sich zum vierten Mal erfolgreich am Auswahlverfahren des „Professorinnenprogramm 2030“ des Bundes und der Länder beteiligt. Bis September 2025 können nun bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3- Professuren eingereicht werden.
Professorinnenprogramm
Wie haben sich die Wasserresourcen in den letzten 120 Jahren verändert? Und was passiert, wenn es bis Ende des 21. Jahrhunderts noch einmal zwei Grad wärmer wird als heute? Fragen wie diese beantwortet das globale Wasser-Modell WaterGAP, das maßgeblich vom Institut für Physische Geographie der Goethe-Universität und von der Ruhr-Universität Bochum entwickelt wird.
Neurowissenschaftler*innen der Goethe-Universität haben herausgefunden, wie es der südamerikanischen Brillenblattnase gelingt, aus einer Geräuschkulisse die wichtigen Signale herauszufiltern und dabei insbesondere zwischen Echoortungs- und Kommunikationsrufen zu unterscheiden.
Erstmals findet auf Initiative des Kanzlers der Goethe-Universität, Dr. Ulrich Breuer, der „Runde Tisch Berufsausbildung“ statt. Ziel ist ein Aktionsplan zur Weiterentwicklung der beruflichen Ausbildung an der Goethe-Universität.
Führende europäische Expert*innen für akute lymphatische Leukämie (ALL) bei Erwachsenen haben Therapieempfehlungen für die ALL veröffentlicht. Eine der weltweit größten Studiengruppen für die aggressive Krebserkrankung befindet sich am Universitätsklinikum Frankfurt.
Die Goethe-Universität ist mit ihrem Antrag in der Ausschreibungslinie FIT beim DAAD erfolgreich. Das Programm zur „Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt“ hat eine Laufzeit von 2024 bis 2028 und wird an der Goethe-Universität mit ca. 1,2 Mio. Euro gefördert.
Start ups und Spin-offs der Goethe-Universität können neuerdings mit einem Accelerator-Programm gefördert werden. Das Programm entstand im Rahmen des Unibator-Startup-Programms des Goethe-Unibators, dem von Innovectis gemanagten Gründungszentrum der Goethe-Universität.
Die Goethe-Universität stärkt ihre Forschung und Lehre zur Künstlichen Intelligenz: Marcel H. Schulz, bisher Juniorprofessor für „Computational Biology“ an der Goethe-Universität, tritt eine Professur für Künstliche Intelligenz in der Genomforschung der Goethe-Universität an und wird damit auch Mitglied im Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute (CPI).
Als 17. Partnerin im europäischen Strukturbiologie-Netzwerk ist die Bundesrepublik Deutschland jetzt Instruct-ERIC beigetreten. Direktor des Netzwerks ist Prof. Harald Schwalbe von der Goethe-Universität. Instruct-ERIC ermöglicht den Aufbau und Betrieb von Forschungsinfrastrukturen zur Analyse molekularer Strukturen wie zum Beispiel für die biologische Grundlagenforschung und zur Entwicklung medizinischer Wirkstoffe.
Das Schreibzentrum der Goethe-Universität lädt zur hybriden Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten ein.
Anlässlich des Weltfrauentags findet zum fünften Mal der „Goethe Female Founders Talk“ statt.
Ein Team aus den Didaktiken der Biowissenschaften, Chemie, Physik sowie der Sonderpädagogik hat ein MINT-Schülerlabor für 5. und 6. Klasse aller Schulformen entwickelt. Der Verband „LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore e.V.“ (kurz: Lela) zeichnet das Frankfurter „Inklusive Schülerlabor Farben“ dafür mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Preis der Vielfalt“ aus.
Der Arzt und Immunologe Dennis L. Kasper von der Harvard Medical School wird für die Entdeckung der ersten Wörter der biochemischen Sprache, mit der Darmbakterien unser Immunsystem erziehen und damit für dessen gesunde Entwicklung sorgen, in der Frankfurter Paulskirche mit dem mit 120.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2024 ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis erhält der Chemiker Johannes Karges von der Ruhr-Universität Bochum.
Goethe-Uni-Mitarbeitende und Studierende stellen auf dem Campus Westend innovative Lösungen für digitales Lernen und Lehren vor.
Die Rhein-Main-Universitäten sind auf der Halbzeitkonferenz FactoryWisskomm. In diesem Rahmen stellt Tome Sandevski von der Goethe-Universität die Mercator Science-Policy Fellowship-Programme der Rhein-Main-Universitäten vor. Die Programme sehen zahlreiche Austauschformate zwischen Wissenschaft und Politik vor – etwa Besuche politischer Institutionen in Rheinland-Pfalz, Hessen und in Berlin. Themen sind jeweils grüner, digitaler und gesellschaftlicher Wandel.
Ein Verbund von sechs Hochschulen und Arbeitgebern fördert den Berufs- und Gründungsweg von Studierenden mit Zuwanderungsgeschichte im Rhein-Main-Gebiet. Dazu treffen 40 Akteure des Verbunds zu einem ersten Runden Tisch zusammen.
Das Museum Giersch der Goethe-Universität (MGGU) stellt bis zum 25. August die Künstlerin Louise Rösler (1907–1993) in einer umfassenden Retrospektive mit über 160 Leihgaben aus.
Die Goethe-Universität hat erfolgreich das Verfahren zur Systemreakkreditierung durchlaufen. Sie kann damit auch weiterhin bis 2030 eigenständig über die Einführung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Studiengänge entscheiden.
Gütesiegel für das Qualitätsmanagementsystem der Goethe-Universität
Forschende der Goethe-Universität und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben einen neuartigen Bakterien-Sensor entwickelt. Ein Chip mit einer innovativen Oberflächen-Beschichtung sorgt dafür, dass nur ganz spezifische Mikroorganismen an dem Sensor kleben bleiben – beispielsweise bestimmte Krankheitserreger.
Wie haben sich die staatlichen und nicht-staatlichen Förderungen während der Pandemie im Bereich der darstellenden Künste ausgewirkt? Eine internationale Studie mit Beteiligung der Goethe-Universität hat gezeigt, dass die Situation von Künstler*innen in Deutschland im internationalen Vergleich positiv war.
Die kleine Sportbibliothek am Campus Ginnheim wurde neu konzipiert und renoviert. Am Umbau beteiligt waren die Mitarbeiter*innen des Instituts und die Studierenden.
Würden Sie ihr Fach noch einmal wählen? Wie finanzieren Sie ihr Studium? Und wo wohnen Sie? Im Wintersemester 2022/23 befragte die Goethe-Universität zum dritten Mal ihre Studierenden. Im Frühjahr 2024 liegen die Ergebnisse nun vor.
Zwei neue Vizepräsidentinnen, zwei wiedergewählte Vizepräsidenten und ein neues Ressort: Es startet die Amtsperiode für die neuen Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Sabine Andresen in das neu geschaffene Amt der Vizepräsidentin für Chancen, Karriereentwicklung und -förderung und Prof. Dr. Viera Pirker zur Vizepräsidentin für Lehre und Studium. Wieder in das Präsidium gewählt wurden Prof. Dr. Bernhard Brüne als Vizepräsident für Forschung und Prof. Dr. Michael Huth als Vizepräsident für Qualitätsmanagement, Infrastruktur und Technologietransfer. Am 7. Februar hatten die Mitglieder des Erweiterten Senats der Goethe-Universität mehrheitlich für alle vier Kandidat*innen gestimmt.
Mit Bannern gegen Rassismus und Antisemitismus auf dem Campus Westend und dem Campus Riedberg bezieht die Goethe-Universität aktiv Stellung für eine Kultur der Akzeptanz und des Respekts.
Gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus: Ein Aufruf zur Solidarität an der GU
Die Goethe-Universität begrüßt am 11. April die neuen Studierenden auf dem Campus Westend: Das Sommersemester beginnt traditionell mit der „unistart“, der großen Begrüßungsveranstaltung im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend. Mehr als 2.600 Studierende haben sich für das 1. Fachsemester eingeschrieben.
Der Biochemiker und Strukturbiologe Robert Tampé vom Institut für Biochemie der Goethe-Universität erhält einen ERC Advanced Grant in Höhe von 2,5 Millionen Euro für seine Forschungen zur molekularen Architektur und Mechanismen der zellulären Immunantwort.
Die Sprachwissenschaftlerin Saloumeh Gholami erhält die renommierte Global-Professur der British Academy und kann damit fünf Jahre lang an der Universität Cambridge forschen. Durch die Kooperation mit international ausgewiesenen Wissenschaftler*innen soll die Forschung des Vereinigten Königreichs bereichert werden.
Noch bis zum 17. April findet am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft eine deutsch-israelische Springschool zum Thema „Writing and Desaster“ statt.
Auf dem Neuberufenen-Empfang der Goethe-Universität begegnen sich 22 Professor*innen aus 11 Fachbereichen, die seit Januar 2023 einen Ruf an die Goethe-Universität angenommen hatten, sowie ihre Kolleg*innen und weitere Mitarbeiter*innen der Universität.
Kick-off für die Internationalisierungsstrategie: Nach der Verabschiedung des Leitbilds Internationalisierung im Januar 2023 findet eine Kick-off-Veranstaltung statt, mit der die partizipative Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für die Goethe-Universität startet.
Gemeinsam mit dem Physikalischen Verein Frankfurt lädt das Clusterprojekt ELEMENTS zu einer Vorlesungsreihe im Rahmen der diesjährigen Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ ein. Das Thema: „Der Ursprung der Materie“, Gastredner ist Harald Lesch.
Startschuss für die Nachhaltigkeitsstrategie der Goethe-Universität: Auf die Auftaktveranstaltung folgen im Sommersemester 2024 mehrere “Nachhaltigkeitswerkstätten”, in denen alle Hochschulangehörigen ihre Anregungen einbringen können.
Der Wissenschaftsrat (WR) hat das Frobenius-Institut an der Goethe-Universität evaluiert und würdigt dessen Forschungs- und Transferleistungen. Das Institut nehme in der deutschsprachigen Kulturanthropologie eine Sonderrolle ein, heißt es im Gutachten, weil es eine gelungene Symbiose aus Forschungseinrichtung und Museum verkörpere.
Das seit 2022 in Frankfurt am Main ansässige „International Sustainability Standards Board“ (ISSB) soll zukünftig eine stärkere akademische Unterstützung aus der Rhein-Main-Region erfahren. In einem „Memorandum of Understanding“ haben Goethe-Universität und ISSB die Eckpfeiler der künftigen Zusammenarbeit abgesteckt.
Das Transferfestival des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt lädt unter dem Titel „Bridging the Gap – wie finden Wissenschaft und Praxis zueinander?“ zum Austausch über Formate des Wissenstransfers ein. Seit vier Jahren befasst sich das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) mit seinen elf Standorten und 200 Forscher*innen mit der Frage: Was hält uns zusammen, was trennt uns, was stärkt oder schwächt gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Dr. Elmar Reiss wird zum Ehrensenator der Goethe-Universität Frankfurt ernannt. Der Gründer der „Dr. Elmar und Ellis Reiss Stiftung“ erhält die Auszeichnung für sein herausragendes Engagement für die Stiftungsuniversität. Der Senat beschließt zudem, die langjährigen Hochschulratsmitglieder Dr. Sönke Bästlein, Gabriele Eick und Prof. Dr. Bernhard Zwißler zu Ehrenbürger*innen der Universität zu ernennen.
Die renommierte Chemikerin Carol Robinson hält im Rahmen der Rolf Sammet-Stiftungsgastprofessur öffentliche Vorträge zu ihrem Forschungsgebiet. Die Professorin an der britischen Universität Oxford hat die Massenspektrometrie revolutioniert: Dank ihrer Arbeiten lassen sich Proteine heute in ihrer nativen, unveränderten Form untersuchen.
Die Goethe-Universität nimmt am Tag der Ausbildung im Landratsamt Hochtaunuskreis (Bad Homburg) teil, um über ihre Ausbildungsberufe und ein angebotenes Duales Studium zu informieren. Im Mittelpunkt steht die Ausbildung zum Industriemechaniker, Fachrichtung Feingerätebau.
Die Erforschung neuer Entwicklungen im Gesundheitswesen ist das Ziel des neuen „Instituts für Digitale Medizin und Klinische Datenwissenschaften“. Gründungsdirekter ist Dr. Janne Vehreschild, der dazu auf die Professur „Digitale Medizin und Klinische Datenwissenschaften“ berufen wird. Die Professur wird als Stiftungsprofessur von der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung in den kommenden fünf Jahren mit rund 1,2 Millionen Euro finanziert.
Die neue Stipendienservice-Webseite der Goethe-Universität geht online. Die Webseite wurde im Rahmen der Entwicklung einer Stipendienkultur an der Goethe-Universität erstellt und richtet sich an BA-, MA- und Staatsexamensstudierende aller Fachrichtungen und Nationalitäten sowie Lehrende und Mitarbeiter*innen der Verwaltung. Mit Beginn des Förderjahres 2024-2025 des Deutschlandstipendiums startet auch die Projektgruppe Stipendienlotsen, die Kommiliton*innen über Stipendien berät.
Im neuen CHE Hochschulranking erhalten die Bachelorstudiengänge Physik, Biochemie und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität von ihren Studierenden sehr häufig Bewertungen der Spitzengruppe. Kriterien sind u.a. die allgemeine Studiensituation, das Lehrangebot, die Bibliotheksausstattung, die Räume, Laborpraktika und die Unterstützung am Studienanfang.
Dr. Julia Hoffmann und Dr. Philipp Sebastian Tilk erhalten den diesjährigen Baker McKenzie-Preis für ihre herausragenden Dissertationen in der Rechtswissenschaft. In ihrer Forschung haben sie sich mit der Standardsetzung im Umweltrecht bzw. mit der Kreditwürdigkeitsprüfung bei Verbraucherdarlehen befasst.
Ausgezeichnete Forschung zu Umweltregulierung und Kreditwürdigkeit
Silvia Steininger erhält den renommierten Werner Pünder-Preis 2024. Sie ist Postdoktorandin an der Hertie School Berlin, Centre for Fundamental Rights, und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law. Die Auszeichnung wird jährlich von der Goethe-Universität verliehen und würdigt die beste Dissertation zum Thema Freiheit und Autorität im historischen und aktuellen Kontext.
Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Netzwerk an der Goethe-Universität nimmt das Phänomen „Seelische Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in Betreuungseinrichtungen“ interdisziplinär in den Blick. Mehr als 30 Beteiligten nehmen an der Auftaktveranstaltung teil.
Auf dem Campus Niederrad wird der zentrale Erweiterungsbau der Universitätsmedizin Frankfurt, eines der größten Neubauprojekte des Landes Hessen, offiziell übergeben. Auf rund 20.000 Quadratmetern werden unter anderem neurologische Kliniken, die Knochenmarkstransplantation, die Infektiologie, die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, die Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Teile der Orthopädie und die Nuklearmedizin untergebracht sowie eine Stroke Unit für die Versorgung von Schlaganfallpatienten.
Das Buber-Rosenzweig-Institut lädt gemeinsam mit „Elysium – between Two Continents“ zur Wiederentdeckung von Werken vergessener jüdischer Komponistinnen und Komponisten ein.
Zu Gast beim neuen Science Talk „Wissen angezapft“ im Kunstverein Familie Montez sind die Bioinformatikerin Prof. Kathi Zarnack und die Herzspezialistin Dr. Lena Marie Seegers, der Humangeograph Prof. Sebastian Schipper und der Mathematikdidaktiker Prof. Matthias Ludwig.
Das Herz-Lungen-Zentrum (CPI) der Goethe-Universität gibt in einer öffentlichen Bürgerveranstaltung praktische Einblicke in die heutige Herzforschung.
Das neue Graduiertenkolleg „Architekturen Organisieren“ an der Goethe-Universität untersucht Gebautes unter interdisziplinären Aspekten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das neue Graduiertenkolleg zunächst für fünf Jahre.
Abkömmlinge des Contergan-Wirkstoffs Thalidomid eignen sich womöglich als Tumor-Medikamente. Darauf deutet eine Studie der Goethe-Universität, die zeigt, dass unter ihrem Einfluss Proteine abgebaut werden, die das Überleben von Krebszellen sichern.
Der Frankfurter Chemiker Maxim Bykov erzeugt durch extrem hohen Druck und Hitze im Labor neuartige Materialien. Auch wegen dieses Erfolges erhält Bykov den Helga-Marrel-Preis der Adolf-Christ-Stiftung, der erstmals vergeben wird. Gedacht ist die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für Wissenschaftler der Goethe-Universität, die sich in der Phase zwischen Promotion und Professur befinden und herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben.
Den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten „Frankfurter Preis für Umwelt und Nachhaltigkeit 2024“ erhalten fünf Nachwuchswissenschaftler*innen der Goethe-Universität für ihre Abschlussarbeiten. Den Hauptpreis teilen sich Dr. Pia Eibes aus dem Fachbereich Geowissenschaften und Dr. Elisabeth Schemmer aus dem Fachbereich Rechtswissenschaften für ihre Dissertationen. Der Förderpreis geht an drei Wissenschaftlerinnen für außergewöhnliche Masterarbeiten: Bianca Dechent im Fachbereich Biologie, Lena Große Schute im Fachbereich Geowissenschaften und Annika Troitzsch im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Die Preise werden vom GRADE Center Sustain der Goethe-Universität gestellt.
Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat die von der Goethe-Universität im Eilrechtsschutzverfahren verlangten zusätzlichen Auflagen für das Protestcamp einer sich als „Palästinasolidarische Studierende“ bezeichnenden Gruppe auf dem Campus Westend abgelehnt. Das Präsidium hofft trotz Ablehnung strengerer Auflagen auf einen friedlichen Verlauf.
Luciano Rezzolla, Professor für Theoretische Astrophysik an der Goethe-Universität, erhält eine Ehrenprofessur der New Uzbekistan University für seine enge Zusammenarbeit mit der akademischen Gemeinschaft der New Uzbekistan University und für seine weltweit bedeutenden Beiträge zur Physik und Astrophysik.
Der neue Poetikdozent Aris Fioretos hält seinen ersten Vortrag im Rahmen der Frankfurter Poetikvorlesungen. Die Vorlesungen des schwedischen Schriftstellers, Übersetzers und Publizisten sind überschrieben mit „Solarplexus – über einen Schriftsteller und seinen Körper“.
Das Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität bietet eine gute Gelegenheit, Wissenschaft und Wissenschaftler*innen im Grünen kennenzulernen und dabei etwas über Biodiversität und Nachhaltigkeit zu erfahren. In diesem Jahr gibt es gleich doppelten Anlass zu feiern, denn der Wissenschaftsgarten wird 10 Jahre alt.
Noch bis zum 29. Mai ist das innovative LernLabor-Projekt „E²piMINT“ der Goethe-Universität auf der re:publica, dem Festival für die digitale Gesellschaft. Das aus über 100 Bewerbungen ausgewählte Projekt begeistert durch seine Idee, inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht für Schüler*innen mit und ohne Förderbedarf zu gestalten.
Rom, Brüssel, Frankfurt: Nach einem gemeinsamen Masterprogramm starten die Solvay Brussels School Economics & Management, die Luiss-Universität in Rom und die Goethe-Universität in Frankfurt im Wintersemester 2024/25 einen gemeinsamen europäischen Triple-Bachelor in Economics and Business (EUTribe).
Goethe-Universität und Zentralrat der Juden in Deutschland veranstalten Vortragsreihe zu Erinnerungskultur, Antisemitismus und Demokratie und über die Debattenkultur der Universitäten.
Wie (un-)politisch ist die Universität?
Das Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt heißt ab sofort Büro für Chancengerechtigkeit. Anlass hierfür ist die Erweiterung um den Arbeitsbereich Inklusion. Damit umfasst das Büro die vier Bereiche Gleichstellung, Familie & Dual Career, Diversity Policies & Antidiskriminierung sowie Inklusion.
Auch in diesem Rahmen hat das Büro für Chancengerechtigkeit neue Veranstaltungen initiiert, etwa zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, den Matching Day Inklusion zum Berufseinstieg für gesundheitlich beeinträchtigte Akademiker*innen, die Konferenz für „Equity, Diversity“ und „Inclusion“ der U15 Canada and German U15 und die Tagung über Diversität an Hochschulen.
Aus „Gleichstellungsbüro“ wird „Büro für Chancengerechtigkeit“
Mit dem Center for Humanities erhält der Campus Westend ein weiteres markantes Gebäude. Heute ist offizieller Baustart für den Bau mit 180 Büroarbeitsplätzen, drei Seminarräumen, einer Probebühne und einem Ausstellungsraum.
Für herausragende Leistungen im Bereich des Wildtierschutzes wird das Teilprojekt „Jagd, Naturschutz und Wissenschaft – Hand in Hand für den Erhalt einer artenreichen Herpetofauna“ des Forschungsgroßprojektes ZOWIAC mit dem Hessischen Wildtierpreis geehrt. Das Projekt ZOWIAC, geleitet von Prof. Dr. Sven Klimpel, Goethe-Universität und Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, untersucht die Auswirkungen gebietsfremder Arten wie Waschbär oder Marderhund auf die heimischen Ökosysteme.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nimmt Prof. Volker Müller, Leiter der Abteilung Molekulare Mikrobiologie und Bioenergetik an der Goethe Universität, als neues Mitglied der Sektion Mikrobiologie und Immunologie auf. Die Leopoldina ist die älteste naturwissenschaftliche-medizinische Akademie der Welt, vertritt die deutsche Wissenschaft im Ausland und berät Politik und Öffentlichkeit.
Die Goethe-Universität bietet zwei neue Schülerlabore zu den Themen Gewässerökologie und Klimawandel in der Stadt an. Die eintägigen Lehrveranstaltungen richten sich an Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Außerdem können Schulklassen am Citizen-Science-Projekt „BeeNesting“ teilnehmen, um ihre Schulgärten bienenfreundlich zu gestalten und die Artenvielfalt zu beobachten.
Ende Mai findet auf dem Campus Westend der „Tag der studentischen Partizipation – Markt der Möglichkeiten“ statt. Studentische Initiativen, Fachschaften und Institutsgruppen stellen ihre Arbeit vor – umrahmt von Kurzvorträgen und intensivem Netzwerken.
Für weitere vier Jahre fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Sonderforschungsbereich/Transregio 288 der Goethe-Universität, in dem Quantenmaterialien mit ungewöhnlichen Eigenschaften erkundet werden. An zwei neuen SFB/Transregios ist die Goethe-Universität als Mitantragstellerin beteiligt. Hier geht es um die Neuropsychobiologie der Aggression und um die Verwendung des zellulären Ubiqitinsystems zur Entwicklung neuer Krebswirkstoffe.
Das 2001 gegründete Centre for Drug Research (CDR) am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Goethe-Universität wird im Juni aufgelöst und geht im Institut für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences auf. Das CDR verknüpfte empirische Forschung mit akademischer Lehre. Es finanzierte sich ausschließlich über Drittmittel.
Prof. Catherine Whittaker erhält den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis 2024 der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Goethe-Universität. Mit diesem Preis werden promovierte Frankfurter Wissenschaftler*innen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für eine weitere wissenschaftliche Tätigkeit qualifiziert haben. Catherine Whittaker bekleidet seit 2021 eine Qualifikationsprofessur (Juniorprofessur) für Ethnologie am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität.
Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) startet in seine zweite Förderphase. Im vergangenen Herbst hatte ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufenes wissenschaftliches Gremium den Fortsetzungsantrag des FGZ begutachtet und seine Weiterförderung empfohlen. Das Institut wird nun – nach einer Zwischenevaluation – bis 2029 mit bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr vom BMBF finanziert. Der Frankfurter FGZ-Standort ist am Forschungszentrum Normative Ordnungen angesiedelt und beherbergt als eine von drei Geschäftsstellen die zentrale Abteilung Wissenstransfer am FGZ.
Mayte Zimmermann hat die Leitung der Universität des 3. Lebensalters übernommen. Die Theaterwissenschaftlerin möchte die „forschungsnahe Entwicklung des Vereins“ vorantreiben.
Das von Innovectis gemanagte Gründungszentrum, der Goethe-Unibator, veranstaltet zum dritten Mal auf dem Campus Westend die Preisverleihung des Goethe SDG (= Sustainable Development Goals) Contests. Der erste Platz geht an das Team von HOPES Energy, der zweite Platz an MySympto und der dritte Platz an CERES FieldCheck.
Im Rahmen des Seminars „Umweltgeschichte Japans“ der Japanologie Frankfurt spricht die Geografin, Klimaaktivistin und Publizistin Luisa Neubauer zum Thema „Europa zwischen Klimakrise und Klimaleugnung“.
Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht am 6. Juni an der Goethe-Universität
Die Physikerin Prof. Laura Sagunski, die Sprachwissenschaftlerin Dr. Mariam Kamarauli und der Biochemiker PD. Dr. Rupert Abele erhalten den begehrten 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre. Die Goethe-Universität verleiht den Preis zum 23. Mal gemeinsam mit der Stiftung der Frankfurter Sparkasse.
Die Studiengalerie 1.357 zeigt noch bis zum 18. Juli Arbeiten der Künstlerin Talya Feldman. Im Fokus steht die Videoinstallation “Elegy", in der die Künstlerin die traumatische Wirkung des Terroranschlags auf die Synagoge und einen Dönerladen in Halle thematisiert. Die Ausstellung ist der erste Teil des zweiteiligen Ausstellungsprojektes “Setzt dem Schweigen ein Ende".
Mit der Veranstaltung „Planetary Hopes“ stellt das Center for Critical Computational Studies (C3S) seinen Forschungsschwerpunkt Earth·Nature·Society der Öffentlichkeit vor. Wissenschaftler*innen aus Frankfurt und ihre Gäste beschäftigten sich dabei insbesondere mit der Frage, ob und wie computer- und datengestützte Methoden zur Lösung planetarer Polykrisen beitragen können.
Am Starttag der EM werden im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend die großen Meilensteine 2023 für Studium und Lehre gefeiert: Dazu gehören das Leitbild Lehre und Studium, die Zusage einer erfolgreichen Systemakkreditierung (damit kann die Universität eigenständig über die Zulassung und Verlängerung ihrer Studiengänge entscheiden) und die Neufassung aller Studienordnungen im Lehramt.
Für die Entwicklung einer neuen Forschungsapparatur, mit der sich Elektronenwellen vermessen lassen, erhält Professor Reinhard Dörner vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council) einen ERC Advanced Grant in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Zusammen mit seinem Team will Dörner herausfinden, was auf quantenmechanischer Ebene bei der der Photoionisation geschieht, also der Freisetzung von Elektronen aus Atomen.
Praxisnah und zukunftsorientiert sei die Akademie für Bildungsforschung und Lehrkräftebildung (ABL), attestiert ein evaluierendes Council der ABL nach der Evaluation ab Mitte Juni; die Evaluation umfasste eine Begehung, Gespräche mit dem Präsidium der Universität, dem Direktorium und der Geschäftsführung der ABL, mit Fachbereichen, Studierenden und Lehrenden sowie Vertreter*innen der Kultusbehörden und Schulen. Das abschließende Urteil am Jahresende vermittelte eine umfassende Wertschätzung der ABL-Arbeit.
Noch bis zum 28. Juni 2024 finden die 3. Postdoc-Career-Weeks der RheinMain-Universitäten statt. Die RMU-Universitätsallianz bietet dort Perspektiven für fortgeschrittene Promovierende und Postdocs an.
An den Anschlag der „Roten Armee Fraktion“ (RAF) vom 11. Mai 1972 erinnert nun eine Gedenktafel am Eingang des Casino-Gebäudes auf dem Campus Westend. Bei dem Terrorakt auf das Hauptquartier des V. Korps der US-Armee sowie das United States European Command und die Central Intelligence Agency (CIA) kam der amerikanische Oberstleutnant Paul A. Bloomquist ums Leben.
Die Studentische Poliklinik der Goethe-Universität im Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt feiert ihr ihr zehnjähriges Bestehen. Die Initiative hilft vielen Menschen – den Patienten sowie den angehenden Mediziner*innen.
Jürgen Habermas, der die Geistes- und Sozialwissenschaften der Goethe-Universität nachhaltig geprägt hat, wird 95 Jahre alt. Prof Rainer Forst würdigt den Jubilar.
Mit einer Messe stellen sich rund 35 IT- und Digitalprojekte der Goethe-Universität im Casino vor. Anlass ist der fünfte bundesweite Digitaltag mit dem Motto „Erlebe Digitalisierung!“.
Der Campus Riedberg steht ganz im Zeichen der „Night of Science“. Wie jedes Jahr haben Studierende der Goethe-Universität eine Nacht im Zeichen der Naturwissenschaften organisiert.
Die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift „Johnny“ zum Thema „Verborgenes“ wird mit Lesung und Party gefeiert. Zum 100. Jubiläum der Universität im Jahr 2014 entstand „Johnny“ aus einem Seminar des Schreibzentrums der Goethe-Uni. Über die Jahre wurde sie von 96 Studierenden fortgeführt und hat Beiträge von 556 Autor*innen veröffentlicht.
Für seine exzellenten Arbeiten in der Krebsmedizin und -forschung erhält Prof. Dr. Claus Rödel vom Universitätsklinikum Frankfurt neben anderen den Deutschen Krebspreis 2024. Der Preis der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der Onkologie und wird jährlich vergeben.
Die Freunde und Förderer der Goethe-Universität zeichnen jährlich hervorragenden wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität aus, in diesem Jahr mit Preisgeldern in Höhe von 41.500 Euro. Preise sind der Wilhelm Bender-Dissertationspreis, der WISAG-Preis und der Dr. Friedrich Sperl-Preis. Weitere Preise sind der Preis der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs, die Frankfurter Habilitationspreise, Mediterran-Preise und der Dr. Paul und Cilli Weill-Preis.
Das Sommerfest der Goethe-Universität auf dem Campus Westend bietet Livemusik und Rhythmus, ein umfangreiches Sport- und Kulturangebot sowie Spiele für große und kleine Gäste.
Mit 4,8 Millionen Euro fördert das Forschungsförderprogramm des Landes Hessen, LOEWE, einen neuen Forschungsverbund unter Federführung der Goethe-Universität: CARISMa forscht an neuen Therapien, die mit gentechnisch modifizierten körpereigenen Immunzellen, den sogenannten CAR-T-Zellen, therapieresistente Krebsarten behandeln sollen.
Das Europäische Referenznetzwerk für seltene Erkrankungen des respiratorischen Systems (ERN-LUNG) hat von der Europäischen Union eine Förderung in Höhe von mehr als 3,2 Millionen Euro für eine weitere vierjährige Projektlaufzeit bis Herbst 2027 erhalten. Seit seiner Gründung im Jahr 2017 wird das Netzwerk von einem Team unter der Leitung von Prof. Dr. T.O.F. Wagner am Frankfurter Referenzzentrum für Seltene Erkrankungen (FRZSE) des Universitätsklinikum Frankfurt koordiniert.
Prof. Sandra Ciesek ist für die Goethe-Universität am neuen Projekt „B-Path: Establishing Exhaled Breath Aerosol (XBA) sampling for diagnosis and screening of respiratory infections“ beteiligt, das vom Universitätsklinikum Heidelberg koordiniert wird. Der Europäische Verbund im Programmbereich „Health“ in Horizon Europe, an dem fünf Einrichtungen beteiligt sind, wird mit 3 Mio. Euro unterstützt; davon erhält Frankfurt 430.000 Euro.
Mit insgesamt 10 Anträgen sind Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität in der BMBF-Förderlinie "Erforschung von Universum und Materie (ErUM) - Teilchen 2024-2027" erfolgreich. Die Förderung beläuft sich auf insgesamt 9,6 Mio. Euro für die Teilprojekte an der Goethe-Universität. Die Projekte beginnen am 1. Juli 2024 und haben eine Laufzeit von drei Jahren.
Im Leuchtturmwettbewerb „Startup Factories“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hat das Projekt RheinMain Startup Factory erfolgreich den ersten Auswahlprozess durchlaufen und erhält für die Konzeptphase ab dem 1. Juli 2024 eine Förderung.
Die international renommierte Künstlerin, Kuratorin und Theoretikerin Grada Kilomba ist diesjährige Angela-Davis-Gastprofessorin. Die in Berlin lebende portugiesische Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit mit Erinnerung, Trauma sowie dem Nachhall kolonialer Herrschaft und transatlantischer Versklavung auseinander.
Das Stiftungskuratorium, in dem sich die wichtigsten Stifter und Förderer der Goethe-Universität versammeln, wählt den Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef zu seinem Vorsitzenden. Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, vertritt künftig das Kuratorium im Hochschulrat. Zudem nimmt das Gremium vier neue institutionelle Mitglieder auf, darunter die Eintracht Frankfurt Fußball AG.
Die Chaincourt Theatre Company präsentiert ihre neueste Inszenierung, Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes: A Scandal in Bohemia“. Regie führen die Studentinnen Marisa Pfeiffer und Unice Leim.
Noch zum bis 12. Juli 2024 findet an der Goethe-Universität die Konferenz der “Working Group Equity, Diversity, and Inclusion in Science and Society" der U15 Canada und German U15 statt, also der jeweils größten 15 Universitäten des Landes. Ziel der Arbeitsgruppe „Equity, Diversity, Inclusion“ (EDI) unter Vorsitz des Präsidenten der Goethe-Universität Prof. Enrico Schleiff ist es, Ideen auszutauschen und ein „Gemeinsames Positionspapier“ zu entwickeln.
Bis zum 17. Juli 2024 kann sich die interessierte Hochschulöffentlichkeit am Campus Riedberg und auf dem Campus Westend über den aktuellen Stand des neuen Hochschulentwicklungsplans (kurz: „HEP“) informieren und Ideen einbringen.
Zum Semesterende lädt das Sinfonische Blasorchester des Collegium Musicum der Goethe-Universität zum Konzert „Emotionen in Klangfarben“ ein. Das Konzert findet im Rahmen der Sensibilisierungsreihe Depression in Kooperation mit dem Zentrum für Hochschulsport statt.
Die Volkswagenstiftung gibt mehr als eine halbe Million Euro für ein Projekt in der Förderinitiative „Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten“. Das Forschungsprojekt am Fachbereich Evangelische Theologie geht der Rolle von Politik, Kirche und Theologie im namibischen Freiheitskampf gegen die südafrikanische Mandatsverwaltung nach.
Ein internationales Forschungsprojekt unter Leitung des Geographen Prof. Jürgen Runge (ZIAF) untersucht die Auswirkungen des Kolonialismus auf Kleinbauern in Benin und Togo und will Lösungsansätze der indigenen Gemeinschaften für die Umwelt und Klimaprobleme identifizieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt gemeinsam mit ausländischen Förderinstitutionen mit 620 000 Euro.
Ein internationales Forschungsprojekt unter Leitung des Geographen Prof. Jürgen Runge (ZIAF) untersucht die Auswirkungen des Kolonialismus auf Kleinbauern in Benin und Togo und will Lösungsansätze der indigenen Gemeinschaften für die Umwelt und Klimaprobleme identifizieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt gemeinsam mit ausländischen Förderinstitutionen mit 620 000 Euro.
Die Politikwissenschaftlerin und Demokratieforscherin Prof. Brigitte Geißel verknüpft in ihrem neuen Buch „Demokratie als Selbst-Regieren“ theoretische Begründungen und empirische Erkenntnisse, die ihr Konzept von Demokratie als Selbst-Regieren untermauern. Für die praktische Umsetzung schlägt sie Verfahren und Praktiken vor, die Bürger*innen und Communitys unterstützen, ihre eigenen Visionen von Demokratie zu entwickeln.
Die Deutsche Krebshilfe hat Dr. Hannah Uckelmann und Dr. Marit Vermunt in das renommierte Max-Eder-Programm aufgenommen und unterstützt sie mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die Wissenschaftlerinnen untersuchen die Rolle des sogenannten Epigenoms bei Krebs, also der Erbgutveränderungen, die sich nicht in der Reihenfolge der DNA-Basen niederschlagen.
Bis zum bis 29. August ist die Goethe-Universität Veranstaltungsort für die 7. ECPR Summer School on Parliaments. Doktorand*innen aus sieben Ländern diskutieren mit international führenden Forscher*innen an der Goethe-Universität.
Für die Erforschung einer der vielversprechendsten Wirkstoffklassen in der biomedizinischen Forschung erhält der Zukunftscluster PROXIDRUGS vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro für die zweite Umsetzungsphase. Koordiniert durch die Goethe-Universität haben sich 21 Partner aus Wissenschaft, biotechnologischer und pharmazeutischer Industrie zusammengeschlossen.
An Goethes 275. Geburtstag findet der Goethe-Lauf für Mitarbeiter*innen der Goethe-Universität statt. 564 Läufer*innen meistern die 5,8 Kilometer lange Strecke. Für das Präsidium ist Kanzler Dr. Ulrich Breuer anwesend. Erstmals ist beim Goethe-Lauf auch ein Awareness-Team des Zentrums für Hochschulsport vor Ort.
Von den Paralympischen Spiele vom 28. August bis zum 8. September in Paris kehren die Paralympioniken der Goethe-Universität erfolgreich zurück: Tischtennisspielerin Juliane Wolf gewann Silber und Bronze, Rollstuhlbasketballer Nico Dreimüller die Bronzemedaille.
Umweltstudenten weltweit haben Wahrnehmungslücken zu den Ursachen des globalen Biodiversitätsverlusts. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Goethe-Universität, bei der mehr als 4.000 Studierende aus 37 Ländern befragt wurden. Die Lücken sind von Land zu Land verschieden: In manchen Ländern wird eher der Klimawandel als Ursache unterschätzt, in anderen der Faktor invasive Arten, in dritten die Verschmutzung.
Biodiversitätsverlust: Viele Studierende im Umweltbereich kennen Ursachen nicht so genau
Nicola Fuchs-Schündeln wird von der Gesellschafterversammlung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zur künftigen Präsidentin des Instituts bestellt. Sie folgt zum 1. September 2024 auf Jutta Allmendinger, die das Institut seit 2007 leitet. Die Professorin für Makroökonomie und Entwicklung bleibt jedoch an der Goethe-Universität: Ihre Professur wird in eine Kooperationsprofessur umgewandelt.
Das Institut für Mathematik der Goethe-Universität lädt Schüler*innen zur Main Math Challenge ein.
Unter Leitung der Infektiologie des Universitätsklinikums Frankfurt nimmt eine innovative Studie zur Behandlung des Post-COVID-Syndroms (PCS) ihre Arbeit auf. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Forschungsprojekt untersucht neue Wege zur Linderung der Langzeitfolgen von COVID-19. Der erste Patient wird in dieser Woche in die Studie aufgenommen.
Der Chemische Biologe Eric Helfrich, Professor für Naturstoffgenomik an der Goethe-Universität und Co-Sprecher des LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik (LOEWE-TBG), erhält einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats. Helfrich forscht an Naturstoffen, die in Bakterien durch eine Kombination Enzym-katalysierter und spontaner Reaktion hergestellt werden.
Das Forschungsprojekt LOCUS-MENTAL soll klären, ob ein Teil des Risikos für psychische Erkrankungen vorhergesagt werden kann, indem wir Reaktionen der Pupille bei Kleinkindern messen. Das Forschungsvorhaben von Dr. Nico Bast, Psychotherapeut und Leiter der Klinischen Forschung an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, wird im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2 Millionen Euro gefördert.
Goethe-Uni stellt Erkenntnisse aus dem Modellprojekt „NAH sein – Nachbarschaftshilfe im Alltag und im Haushalt Älterer“ vor. Im dem Modellvorhaben geht es darum, wie sich die Vereine zukunftsfähig aufstellen können. Finanziert wird es vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege sowie den Pflegekassen in Hessen.
Was sind die strukturellen Anforderungen an eine digitale Goethe-Universität? Mit einer Kick-off-Veranstaltung startet die Goethe-Universität ihre offenen Digitalwerkstätten zu Forschung und Transfer, Lehre und Studium sowie Verwaltung und IT-Prozessen.
Die Rhein-Main-Universitäten richten das Open Science Festival 2024 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aus. Das deutsche Open Science Festival geht damit in die dritte Runde.
„Diversität im Schreibzentrumskontext“ – unter diesem Titel lädt das Schreibzentrum der Goethe-Universität zur diesjährigen Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz (SPTK) ein.
Bei der 21. Ausgabe der Frankfurter Kinder-Uni geht es um Themen aus Biologie, Medizin, Erziehungs- und Wirtschaftswissenschaften. Außer Vorträgen von Wissenschaftler*innen in insgesamt acht Vormittagsvorlesungen und vier Nachmittagen gibt es Gewinne für Vielhörer und Schlauberger.
Die Entwicklung des naturwissenschaftlichen Campus Riedberg macht einen großen Schritt nach vorne: Beim traditionellen Richtfest wird der Abschluss des Rohbaus für den ersten Bauabschnitt der Chemischen Institute inklusive einer neuen Technikzentrale gefeiert.
Erstmals veranstalten die 16 Forschungseinrichtungen der „Frankfurt Alliance“ ein Wissenschaftsfestival: Mit Science Slams, musikalischen Beiträgen und Streitgesprächen auf der Bühne, Mitmachaktionen und zu Entdeckendes in den Zelten erleben zahlreiche Besucher*innen Wissenschaft zum Anfassen auf dem Roßmarkt in der Frankfurter Innenstadt.
„Internationale Literaturen und Buchmärkte“ sind das Themenfeld des praxisorientierten Masters, den Goethe-Universität und Philipps-Universität Marburg zum Wintersemester 2024/25 erstmals angeboten haben. Das Besondere: Dritter Partner ist die Frankfurter Buchmesse, die mit ihren international tätigen Partnern die hohe Qualität des Praxisanteils garantiert.
Junge Menschen in der Ausbildung, die sich um ältere Menschen kümmern, stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „InterCare“ am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität. Die VolkswagenStiftung fördert die Erforschung der Situation pflegender junger Menschen mit 1,2 Millionen Euro.
Im Rahmen der Entwicklung einer Stipendienkultur an der Goethe-Universität startet die Projektgruppe Stipendienlotsen. Rund 20 Deutschlandstipendiat*innen werden ab Oktober 2024 in einem Workshop geschult, Kommilliton*innen zu Stipendien zu beraten.
Zum Start des Wintersemesters hat das Academic Welcome Program for highly qualified refugees 50 Geflüchtete von Kabul bis Kyjiw aufgenommen, die nun ihre studienvorbereitenden Deutschkurse beginnen. Zudem erhalten die Teilnehmenden eine Vielzahl weiterer Unterstützungsangebote.
Eine internationale Studie unter der Leitung von Dr. habil. Björn von Reumont von der Goethe-Universität hat neuartige Toxine aus dem höhlenbewohnenden Unterwasserkrebs Xibalbanus tulumensis identifiziert; diese eröffnen vielversprechende pharmakologische Anwendungen.
Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität sind 44 Bände an die Friedrich-Ebert-Stiftung übergeben worden. Ermittelt worden waren diese Bände und ihre ursprünglichen Eigentümer im Rahmen eines Projekts zur Provenienzforschung zu Raubgut aus dem vormaligen Besitz von Verfolgten des NS-Regimes. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
Zum Wintersemester haben sich knapp 8.000 „Erstis“ an der Goethe-Universität eingeschrieben. Auf dem Campus Westend werden die neuen Studierenden begrüßt.
Noch bis zum 10. November 2024 fragt die Goethe-Universität knapp 42.000 Studierende sowie knapp 6.000 Mitarbeitende, welche Mobilitätsangebote und Wege sie zu den jeweiligen Campi nutzen. Die Umfrage ist Grundlage für einen Mobilitätsplan, den das Nachhaltigkeitsbüro gemeinsam mit der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet.
Ilona Klemens ist seit Frühjahr neue Pfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG).
Frauendarstellungen in der frühchristlichen, byzantinischen und der frühislamischen Kunst sind Thema einer Ausstellung im Oktober von Studierenden aus der Türkei und aus Deutschland im Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften (SKW). Die Ausstellung verbindet in einem gemeinsamen DAAD-Projekt zwei türkische Hochschulen (ITU, Istanbul, und METU, Ankara) mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität.
Frauen in der frühchristlichen, byzantinischen und frühislamischen Kunst
Zu ihrem 110. Geburtstag positioniert sich die Goethe-Universität im Spannungsfeld von gesellschaftlicher Verantwortung der Wissenschaft, Wissenschaftsfreiheit und Meinungsfreiheit. Das Papier ergänzt das Leitbild der Universität und konkretisiert die sich aus dem Grundgesetz und weiteren Rechtsnormen herleitenden Rechte und Pflichten der Universität und ihrer Wissenschaftler*innen.
Unter der Leitung des Vorsitzenden Udo Corts trifft sich der Hochschulrat zur jährlichen Klausur. Neben dem persönlichen Austausch stehen das Onboarding neuer Mitglieder im Vordergrund sowie Digitalisierung und bauliche Entwicklungsplanung.
Der Science Talk „Wissen angezapft“ ist auf der Buchmesse zu Gast. Im Gespräch mit der Moderatorin Britta Hoffmann sind die Astrophysikerin Prof. Camilla Juul Hansen und der Politikwissenschaftler Dr. Cord Schmelzle. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Vocalensemble „Et Hepera“.
Dr. Sabine Richert, Expertin für molekulare Spintronik, erhält an der Goethe-Universität eine LOEWE-Start-Professur. Das Forschungsförderprogramm LOEWE des Landes Hessen stellt rund 1,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren für Richerts Forschungsgebiet bereit: die Zusammenführung von optischer Spektroskopie und paramagnetischer Resonanz.
Der Physikalische Verein, die Keimzelle der Naturwissenschaften in Frankfurt, feiert sein 200jähriges Bestehen. 1914 brachte der Verein seine Institute der Physik, Chemie, Astronomie, Elektrotechnik, Meteorologie und Geophysik sowie Physikalische Chemie und Metallurgie in die neu gegründete Universität ein samt Laboren, Hörsälen, Sternwarte und meteorologischer Messstation auf dem Feldberg.
Die Ausstellung „OUR HOUSE: Künstlerische Positionen zum Wohnen“ des Museum Giersch der Goethe-Universität stellt den Wohncharakter der Villa, die seit 2000 Museum ist, selbst in den Fokus des Ausstellungsprojekts. Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2025 geöffnet.
Die amerikanische Philosophin Prof. Christine M. Korsgard von der Harvard University spricht im Rahmen der 11. Dagmar-Westberg Lectures über zentrale Aspekte in Kants Praktischer Philosophie, die sie neu interpretiert.
Das Global Office lädt zum alljährlichen International Day ein. Informiert wird über das Erasmus-Studium; vor Ort sind auch Austausch-Alumni der Goethe-Universität und DAAD-Botschafter*innen sowie externe Dienstleister (z.B. für die Studienplatzvermittlung ins Ausland).
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel eröffnen „Universitätsweite Wochen gegen Rassismus und Antisemitismus“ an der Goethe-Universität (bis 29. November).
Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats, und Universitäts-Präsident Prof. Dr. Enrico Schleiff unterzeichnen für die Jüdische Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland und die Goethe-Universität einen Kooperationsvertrag. Im Anschluss begeht die Goethe-Universität ihren 110. Geburtstag mit einem Empfang und einem Konzert im hr-Sendesaal.
Die Goethe-Universität wird 110 Jahre alt. Gefeiert wird mit einem universitären Geburtstagskonzert unter Leitung des Dirigenten Zubin Mehta und dem Sinfonieorchester der Buchmann-Metha School of Music. Das Konzert, zu dem 80 junge Musiker*innen aus Tel Aviv angereist sind, kann stattfinden dank der Unterstützung von Dr.h.c. Josef Buchmann, Ehrensenator der Universität, und Dr. h.c. Bareket Buchmann.
Die Reihe „Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und Jüdische Perspektiven“ richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und hat das Ziel, Wissen und Verstehen zu Shoah, Holocaust, Antisemitismus und jüdischem Leben in Deutschland zu erarbeiten und verfügbar zu machen.
Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven"
Das Präsidium lädt die Universitätsmitglieder aus allen Statusgruppen zu einer Informations- und Austauschveranstaltung ein. Es geht unter anderem um die Exzellenzstrategie und um Zukunftsstrategien und Leitbilder für die Goethe-Universität.
Ein Goethe-Uni-Studierendenteam bei der iGEM ist mit der Goldmedaille für herausragende Leistungen im Bereich der Biotechnik ausgezeichnet worden. Das Team hat eine umweltfreundliche Sonnencreme entwickelt, die marine Ökosysteme nicht angreift. Die iGEM ist ein internationaler Wettbewerb für Studierende etwa der Biologie, Informatik oder des Ingenieurwesens, der 2003 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ins Leben gerufen wurde.
Deutschlands erste Professorin für Suizidologie und Suizidprävention, Dr. Ute Lewitzka, wird an die Goethe-Universität berufen. Eines ihrer Ziele ist die systematische Erfassung und Auswertung von Suiziden und Suizidversuchen, um erfolgreiche Präventionsmethoden abzuleiten. Perspektivisch soll ein Deutsches Zentrum für Suizidprävention entstehen. Ermöglicht haben die Stiftungsprofessur die Crespo Foundation, die Henryk-Sznap-Stiftung und die Dr. Elmar und Ellis Reiss Stiftung.
Die Stadt Frankfurt zeichnet jedes Jahr hervorragende Persönlichkeiten mit Migrationsgeschichte aus. Sechs von ihnen sind diesmal mit der Goethe-Universität verbunden. Ausgezeichnet werden die Studentin der Rechtswissenschaft Nikola Kowal, die Juniorprofessorin Prof. Rana Alsoufi, der Mediziner Dr. habil. Khayal Gasimli, der Zahnmediziner Prof. Dr. Puria Parvini, die Linguistin Prof. Galina Putjata und die Molekularmedizinerin Mariana Shumliakivska.
Die US-Wissenschaftler Dr. Erica und Prof. Dr. Justin Sonnenburg nehmen im Rahmen der Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur an einem wissenschaftlichen Kongress an der Goethe-Universität teil, zudem gibt es eine öffentliche Bürgerveranstaltung.
studiumdigitale, die Innovationseinheit für technologiegestütztes Lehren und Lernen an der Goethe-Universität, richtet den jährlichen eLearning Netzwerktag aus. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden und Studierenden der Goethe-Universität sowie Interessierte aus der Stadtgesellschaft.
Prof. Achim Geisenhanslüke erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Reinhart Koselleck-Professur. Thema seines Forschungsprojekts ist eine Poetik des Rhythmus.
Ein internationales Team unter Federführung der Goethe-Universität hat einen innerzellulären Sensor identifiziert, der die Qualität sogenannter MHC-I-Moleküle überwacht. MHC-I-Moleküle helfen dem Immunsystem, kranke Zellen - zum Beispiel Tumorzellen - zu erkennen und abzutöten.
Die Mitglieder der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität bestätigen einstimmig den Vorsitzenden des Vorstandes, Prof. Dr. Wilhelm Bender, in seinem Amt und verlängern dieses bis 2027.
Prof. Karl-Heinz Kohl, von 1996 bis 2016 Professor für Kultur- und Völkerkunde am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität, ist von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis im Staatstheater Darmstadt vergeben.
Im Inneren von Zellen gibt es ein weit verzweigtes System von Kanälen. Es besteht aus membranumhüllten Röhren, die bei Bedarf – etwa bei Nährstoffmangel – teilweise abgebaut werden. Eine Studie der Goethe-Universität hat den Ausstülp-Prozess nun mit Hilfe von Computer-Simulationen untersucht. Die Studie ist im Rahmen der Clusterinitiative SCALE – Subcellular Architecture of Life“ entstanden.
Für ihr Engagement in Sachen Chancengerechtigkeit hat die Goethe-Universität bereits zum fünften Mal das TOTAL E-QUALITY-Prädikat verliehen bekommen. Die Auszeichnung fand in diesem Jahr an der Goethe-Universität statt.
Erstmals seit sechs Jahren hat die Zahl der Deutschlandstipendiaten an der Goethe-Universität wieder die 600-Marke erreicht. Möglich machte dies die höhere Spendensumme von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen.
Jährlich vergibt die Goethe-Universität den „Public Service Fellowship-Preis“ an Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität; der Präsident der Goethe-Universität verleiht zudem einmal im Jahr den New Horizon-Preis. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im IG-Farben-Haus werden beide Preise überreicht: Der „Public Service Fellowship“-Preis geht an den Humangeographen Martin Lanzendorf, der „New Horizon“-Preis an das Team des Wissenschaftsgartens.
Bis zum 31. Januar 2025 ist die Ausstellung „Library of Lost Books“ in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg zu sehen. Die verlorenen Bücher standen einst in der Bibliothek der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums Berlin. Mit „Library of Lost Books“ initiierten die Leo Baeck Institute Jerusalem und London sowie die Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V. eine globale Buchsuche. Nach Berlin, Prag und London kommt die „Library of Lost Books“ jetzt nach Frankfurt.
Einmal jährlich verleiht das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung den Forschungsförderungspreis für exzellente ethnologische Dissertationen im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr geht der Preis an Dr. Joseba Estevez an der Universität Münster für seine Arbeit „Conquering mountains and taming demons: The ritual roles of the Lanten priests and masters“.
Von den 6.600 am meisten zitierten (Natur)Wissenschaftler*innen der Welt forschen sechs an der Goethe-Universität. Dies geht aus dem aktuellen Zitationsranking des „Web of Science“ des Unternehmens Clarivate Analytics hervor. Es wertet dafür jährlich Zeitschriftenbeiträge hauptsächlich aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin aus.
Die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins der Goethe-Universität widmet sich dem Profilbereich „Molekulare und Translationale Medizin“. Unter dem Titel „Vom Molekül zum Menschen“ gibt Forschung Frankfurt Einblicke in neue Therapien gegen Herzkrankheiten und erläutert, wie Krankheiten von Herz und Gehirn, Krebs und Infektionen künftig besser diagnostiziert werden können.
Bereits zum 6. Mal richtet die Allianz der Rhein-Main-Universitäten aus Goethe-Universität, TU Darmstadt und Johannes Gutenberg-Universität Mainz ihren RMU-Tag aus, dieses Mal in Mainz. Thema der Veranstaltung ist die gemeinsame Bewerbung der RMU als Verbund in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.
Die Gesellschaft für Hochschullehre in der Allgemeinmedizin (GHA) e.V. hat Gisela Ravens-Taeuber mit dem GHA-Lehrpreis für vorbildliche Lehre in der Allgemeinmedizin 2024 ausgezeichnet. Als „dienstälteste“ Mitarbeiterin des Frankfurter Instituts für Allgemeinmedizin hat sie seit 2002 den Auf- und Ausbau des Instituts unter der Leitung von Prof. Ferdinand Gerlach begleitet und das bundesweit bekannte Online-Management-System für die Zuweisung von Studierenden in die Lehrpraxen im Rahmen des Blockpraktikums entwickelt und implementiert.
Bei der Verleihung des „Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre“ im Senckenberg Museum erhält das Service-LearningSeminar „Call-a-CAB“ von Prof. Sabine Windmann und ihrem Team den mit 30 000 Euro dotierten zweiten Platz. Das studentische Projekt „MakeLab“ bekommt den Preis für eine studentische Initiative in Höhe von 10 000 Euro.
Die Goethe-Universität erhält eine Stiftungsprofessur für experimentelle Physik. Gestiftet wurde sie von der Alumna Gisela Eckhardt, die nach ihrer Entdeckung des Raman-Lasers zu den Pionierinnen der Laserphysik zählt. Die neue Professur besetzt Olena Fedchenko, die ab 2025 entscheidend die experimentelle Kompetenz in der Festkörperphysik des Fachbereichs Physik stärkt.
Die Idee zu „Bäume suchen Paten“ entstand 2023 in der Weihnachtszeit. Im folgenden Jahr nimmt die Idee der Privaten Hochschulförderung der Goethe-Universität mehr als 50 Mal Gestalt an. Denn so viele Bäume sind inzwischen auf dem Campus Westend und dem Riedberg im Baumpaten-Programm gepflanzt worden.
Unter dem Titel „Inklusiv – Aktiv – Zukunftsfest? Wie gelingt gutes Arbeiten und Studieren ohne Barrieren an einer inklusiven Hochschule?“ findet eine Veranstaltung auf dem Campus Westend statt. Themen sind Perspektiven für ein gelingendes Arbeiten, Studieren und Forschen an einer Universität, die sich auf den Weg zur Inklusiven Hochschule gemacht hat. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung gestaltet, der Inklusionsbeauftragten und dem Arbeitsbereich Inklusion des Büros für Chancengerechtigkeit.
Zwei Studien unter Mitwirkung der Goethe-Universität, des Max-Planck-Instituts für Chemie, der Universität Helsinki und des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung klären zusammen mit brasilianischen Partnerinstitutionen einen Mechanismus in der Wolkenentwicklung im Amazonas-Regenwald auf, der Auswirkungen auf das Klima hat.
Zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen erhält das soziologische „Glossar der Gegenwart“ ein Update, das in einer Diskussionsveranstaltung vorgestellt wird. Neue Leitbegriffe sind: „Disruption“ an Stelle von „Normalität“, „das Planetare“ löst „Globalisierung“ ab, „Resilienz“ ersetzt „Prävention“. Andere Begriffe wie „Dekolonisierung“ oder „postfaktisch“ haben keine Entsprechung im Vorläuferband. Mitgewirkt hat der der Soziologe Prof. Thomas Lemke.
Die Literaturwissenschaftlerin Franziska Haug erhält den Cornelia Goethe-Preis 2024. Der Preis wird seit 2002 durch den Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums alle zwei Jahre vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert.
Über ein Preisgeld von 4.000 Euro kann sich das in Gründung befindliche Startup „Modulux 3D“ von Louise Breideband, Levin Hafa, Dr. Francesco Pampaloni und Zeeshan Mahmood freuen; es wird vom hessischen Wissenschaftsminister Timon Gremmels mit dem dritten Platz des diesjährigen Wettbewerbs „Hessens Ideen“ ausgezeichnet. Das Team um Modulux 3D aus der Gruppe Physikalische Biologie von Prof. Ernst Stelzer will eine Alternative zu Tierversuchen bieten und hat mit „LUMINATE“ einen 3D-Biodrucker entwickelt.
Das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) feiert sein 20jähriges Bestehen. Im FIAS arbeiten Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam daran, komplexe Systeme zu entschlüsseln. Von der Goethe-Universität als Stiftung gefördert, bildet das FIAS eine einzigartige theoretische Schnittstelle zwischen Forschungsinstituten und Fachbereichen am Campus Riedberg.
Weniger als ein Zehntel aller monatlichen Terminanfragen kann die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Goethe-Universität versorgen. Die Spendenaktion „Stärke beginnt im Kopf“, ausgerufen vom Büro für Private Hochschulförderung, soll helfen, die Beratungskapazität zu erhöhen.
Beim diesjährigen Goethe-Innovationspreis werden herausragende Forschungsprojekte mit hohem Anwendungspotenzial von sechs Finalisten ausgezeichnet. Der Preis, organisiert vom Goethe-Unibator und gesponsert von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, unterstützt die Gründungskultur an der Goethe-Universität und fördert die Umsetzung der Projekte im Unibator-Startup-Programm.
Die Chaincourt Theatre Company an der Goethe-Universität zeigt im Wintersemester 2024/25 Shakespeares „Hamlet“.
Die Quantenzukunft Hessens begrüßen Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus an der Goethe-Universität, wo der erste Quantencomputer in Hessen seine Arbeit offiziell aufnimmt. „Baby Diamond“ verfügt über fünf Quantenbits und läuft bei Raumtemperatur.
Das Forschungsprojekt CEDITRAA, kurz für „Cultural Entrepreneurship and Digital Transformation in Africa and Asia“, untersucht seit 2021, wie kulturelle Produktion in Afrika und Asien entsteht und welche Rolle digitale Medien bei der weltweiten Verbreitung dieser Produkte spielen. Das Projekt von Goethe-Universität, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Pan-Atlantic University im nigerianischen Lagos wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre verlängert.
Role-model Rolling Stones - die erfolgreichste Band der Rockgeschichte steht im Mittelpunkt der traditionellen Weihnachtsvorlesung über Krankheiten aus Sicht der Wissenschaft und die Verantwortung des Einzelnen für die eigene Gesundheit der beiden Pharmazeuten Dieter Steinhilber und Theo Dingermann.
Die Meeresforscherin Prof. Angelika Brandt von der Goethe-Universität und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung erhält eine der weltweit höchsten Ehrungen für außergewöhnliche Leistungen in den Biowissenschaften. Der 40., in Anwesenheit der kaiserlichen Hoheiten Japans verliehene „International Prize for Biology“ würdigt Angelika Brandts Lebenswerk in der Erforschung der Tiefsee- und Polarbiodiversität.
Frankfurter Mediziner*innen programmieren Immunzellen mit erhöhter Schlagkraft gegen Blutkrebszellen: Dem Team um Prof. Evelyn Ullrich an der Universitätsmedizin Frankfurt ist es gelungen, leukämie-spezifische Immunzellen gegen den Einfluss der Tumorzellen weniger empfindlich zu machen und damit ihre Wirksamkeit deutlich zu erhöhen.
Das Schreibzentrum der Goethe-Universität hat eine Studie zu Schreibzentren an deutschen Hochschulen veröffentlicht. Es geht um die Rollen und Einflussmöglichkeiten der Zentren an deutschen Hochschulen.
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